Dr. Astrid Reisinger Coracini

Dr. Astrid REISINGER CORACINI
Senior Scientist

FB Völkerrecht, Europarecht und Grundlagen des Rechts
Churfürststr. 1, 5020 Salzburg

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Dr. Astrid Reisinger Coracini ist Senior Scientist am Fachbereich Völkerrecht, Europarecht und Grundlagen des Rechts der Universität Salzburg. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem allgemeinen Gewaltverbot, Völkerstrafrecht und dem Humanitären Völkerrecht.

Zuvor hatte Dr. Reisinger Coracini wissenschaftliche Positionen an den Universitäten Wien und Graz inne und war Direktorin der Salzburg Law School on International Criminal Law, Humanitarian Law and Human Rights Law. Sie absolvierte einen Forschungaufenthalt an der New York University, konzipierte einen internationalen und interdisziplinären Masterstudiengang an der International Anti-Corruption Academy und arbeitete als Referentin im österreichischen Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Universität Graz und der Université d’Auvergne (Mag. iur; Dr. iur.).

Dr. Reisinger Coracini war an den Verhandlungen über das Verbrechen der Aggression im Römer Statut für den Internationalen Strafgerichtshof beteiligt und gehört(e) österreichischen Delegationen zur Versammlung der Vertragsstaaten sowie der ersten Überprüfungskonferenz des Römer Status an. Als Mitglied im UNESCO-Ausschuss für den Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten wirkte sie an der Überarbeitung der Leitlinien zur Umsetzung des 2. Protokolls der Haager Konvention mit. Auf nationaler Ebene war Dr. Reisinger Coracini Mitglied der Expertengruppen zur Umsetzung des Völkerstrafrechts in das österreichische Strafgesetzbuch und fungierte als Expertin für die Umsetzung von Völkerrecht in andere nationale Rechtsordnungen. Sie ist zudem Mitglied der Österreichischen Kommission zur Umsetzung des humanitären Völkerrechts.

Lehrveranstaltungen

Wissenschaftliche Aktivitäten (Pure seit 03/2024); u:cris (2018-2024)

Forschungsprojekt (Projektleitung) “Salzburg-Adigrat Transitional Justice Initiative (SATJI)”, unterstützt durch KoEF aus Mitteln des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung (2026-2028)

Österreichische Kandidatin für die Internationale Ermittlungskommission gemäß Artikel 90 des Ersten Zusatzprotokolls zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte