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Die Proseminar-Gruppe vor Markus Schinwalds "Untitled (Extensions)", 2025 Vom Verschwinden der Erinnerungskultur
Markus Schinwald: „Interiors Inc.“ in der Galerie Ropac
Kurz vor Weihnachten fand im Rahmen des von Julia Allerstorfer-Hertel geleiteten Proseminars „Schreiben über Kunst“ noch ein Besuch in der Galerie Ropac statt. Die in der Villa Kast ausgestellte Werkserie „Extensions“ des österreichischen Künstlers Markus Schinwald umfasst großformatige Ölgemälde und Tapisserien. Ausgangspunkt war Schinwalds Beobachtung, dass soziale Medien oder KI Geschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur verformen oder gar auflösen. Um diesem Bruch zwischen Gegenwartsschleife und verschwindender Vergangenheit entgegenzuwirken, integriert der Künstler Fragmente historischer Gemälde in größere abstrakte Bildkompositionen. Kunsthistorische Tradition verschmilzt auf diese Weise mit der visuellen Grammatik digitaler und generativer Technologien. Gallery Director Katharina Abpurg führte die Studierenden durch die faszinierende Ausstellung und wies auf viele interessante Details in Schinwalds komplexen Arbeiten hin.
Fotos: Julia Allerstorfer-Hertel -
In den Gemälden Schinwalds sind viele versteckte Details zu finden – so auch in "Untitled (extensions)", 2024 -
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Tapisserie -
"Untitled (Extensions)", 2025 -
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"Untitled (Extensions)", 2025 -
"Untitled (Extensions)", 2024 -
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