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    Maia Loh und Laura Szentivanyi führten die Gruppe vom Unipark Nonntal …

    Dekolonialer Stadtspaziergang mit Decolonizing Salzburg

    Im Rahmen des von Julia Allerstorfer-Hertel geleiteten Proseminars “Post/Kolonialismus und Dekolonisierung“ konnten die Kultur- und Sozialanthropologin Maia Loh und die Globalhistorikerin Laura Szentivanyi von Decolonizing Salzburg für einen dekolonialen Stadtspaziergang gewonnen werden. Decolonizing Salzburg ist ein 2024 gegründetes, durch das Afro-Asiatische Institut gefördertes Netzwerk Salzburger Akteur·innen und überregionaler Expert·innen. Es verfolgt das Ziel, koloniale Vergangenheiten und ihre Kontinuitäten in Stadt und Land Salzburg sichtbar zu machen und Impulse für Dekolonisierungsprozesse zu geben.
    Im Fokus des City Walks standen koloniale Verflechtungen und kolonialkulturelle Praktiken, vergessene Persönlichkeiten der afro-österreichischen Geschichte und die Sammlung der Kunst- und Wunderkammer. Die Studierenden erfuhren über die kolonialen Sympathien von Erzabt Klotz. Eine weitere Station war dem Schwarzen Musiker Anton Monteur gewidmet, der in der Kaigasse lebte. Am Mozart- und Makartplatz ging es um die problematischen orientalistischen Zugänge im musikalischen und malerischen Oeuvre von Wolfgang Amadeus Mozart und Hans Makart. Ebenfalls thematisiert wurden die kolonialrassistische Praxis der Schaustellungen von außereuropäischen Menschen sowie die Wunderkammer im DomQuartier. Die Tour endete mit einem Ausblick auf dekoloniale Interventions- und Widerstandsformen und einer interaktiven Bewusstseinsübung zur Diversität im österreichischen Kontext.

    Fotos: Julia Allerstorfer-Hertel, Passant
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    … über den Mozartplatz …
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    … bis in den Innenhof des DomQuartiers.
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