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    Im "Ritzerwirt"

    Salzburger Denkmalpflege

    Besichtigung aktueller Fälle mit Sigrid Brandt

    Am 18. Mai besichtigten Studierende der Kunstgeschichte aktuelle Fälle der Salzburger Denkmalpflege. Neben dem 600 Jahre alten Dachstuhl des gotischen Chors der Franziskanerkirche standen das heutige Wirtshaus „Ritzerwirt“, der Neutortunnel und das Hotel Bristol am Makartplatz auf dem Programm. Dagmar Redl-Bunia, Bauhistorikerin und Denkmalpflegerin bei der Stadt Salzburg, gab Einblicke in den Alltag denkmalpflegerischer Bemühungen. Heute sind es oft fachlich, konstruktiv und materialtechnisch falsche Eingriffe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die den Bauten zusetzen und mit großem Aufwand entfernt und sachgemäß repariert werden müssen.

    Im „Ritzerwirt“ (siehe Foto) gelang die Erhaltung, Instandsetzung und teilweise Wiederherstellung zweier Innenraumfassungen. Seit 1907 als Restaurant genutzt, sind Wandbemalungen zum Thema Hopfen und Gerste aus dieser Zeit erhalten geblieben. Die Ausstattung von Jakob Adlhardt aus dem Ende der 1920er und dem Beginn der 1930er Jahre ist ebenfalls erhalten geblieben und konnte in die Renovierung einbezogen werden.

    Fotos: Sigrid Brandt
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    Einen Teil des Hauses „Ritzerwirt“ nutzt heute das Museum der verlorenen Generationen. Für den Ausstellungsbetrieb nützlich, erweist sich der überbaute Innenhof, von Arkaden gesäumt, als die Kehrseite dieser gelungenen Nutzung des Hauses.