-
Horatius Cocles verteidigt eine Tiberbrücke, während diese hinter ihm abgebaut wird. Mucius Scaevola hält seine Hand ins Feuer Vorbildliche Antike
Römischen Geschichte an der Decke des Ständesaals
Für den Grundkurs Ikonografie hieß es ein letztes Mal: „Auf zu den Originalen!“ Nach dem Besuch des Tugendsaals führte uns eine weitere Mini-Exkursion mit Matthias Weiß in die eigentlich geschlossene Neue Residenz – diesmal in den Ständesaal, der einst als Versammlungsort der Landstände des Erzstifts Salzburg diente.
Im Fokus stand das Deckenprogramm des prächtigen Saals, dessen bunte Stuckreliefs römische Heldensagen zeigen. Das zentrale Bildfeld ist Horatius Cocles gewidmet, der Rom auf einer Brücke gegen die heranrückenden Truppen des Etruskerkönigs Porsenna verteidigt. Die beiden rahmenden Felder zeigen Mucius Scaevola, der seine Furchtlosigkeit demonstriert, indem er seine rechte Hand ins Feuer hält, und Marcus Curtius, der sich zum Wohl der Ewigen Stadt in eine Erdspalte stürzt. Gemeinsam vermitteln die Darstellungen vorbildhaftes Verhalten wie Loyalität und Opferbereitschaft im Dienst des Gemeinwohls. Dass die Szenen ausgerechnet den Ständesaal schmücken, ist dabei kein Zufall, denn die antiken Helden sollten als moralische Vorbilder für jene fungieren, die ‚unter ihnen‘ über die Belange des Erzstifts berieten
Fotos: Julia Ortner -
Marcus Curtius stürzt sich samt Pferd in eine Erdspalte auf dem Forum Romanum, um Rom zu retten -
Nicht nur römische Heldensagen zieren den Ständesaal, sondern auch Grotesken und Büsten antiker Herrscher·innen -
Auch zum Wappen des Bauherrn Wolf Dietrich von Raitenau galt es aufzuschauen -
Zum Abschluss wurden weitere uomini famosi genauer betrachtet
- Über die Universität
- Universitätsleitung
- Fakultäten
- School of Education
- Schwerpunkte
- Zentren
- Interuniversitäre Einrichtungen
- Dienstleistung und Verwaltung
- SMBS – Die Business School der Universität Salzburg
- Gremien und Vereine
Die Universität Salzburg bietet sechs Fakultäten mit 34 Fachbereichen und rund 90 Studien in digitalen und analytischen, natur- und lebenswissenschaftlichen, gesellschaftswissenschaftlichen, kulturwissenschaftlichen, theologischen sowie rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern. Knapp 18.000 Studierende absolvieren hier Bachelor-, Master- und Doktoratsstudien.
1622 von Fürsterzbischof Paris Lodron gegründet und wieder errichtet im Jahr 1962, ist die Universität Salzburg heute die größte Bildungseinrichtung in Salzburg.
- Studienwahl + Einschreibung
- Studienangebot
- Infos für Studierende
- Services für Studierende
- Förderungen und Stipendien
- International students
- PLUStrack – Community Programm
- Career Center
Vom breiten Studienangebot über relevante Services und wichtige Semestertermine bis hin zum Studieren im Ausland: Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund ums Studium. Speziell für Studieninteressierte gibt es spannende Schnupper-Angebote wie „Studieren Probieren“ und „Studieren Recherchieren“, wo sich Maturant*innen über den Uni-Einstieg informieren und darauf vorbereiten können.
- Forschung an der Universität Salzburg
- Forschungspreise und Auszeichnungen
- Karriere in der Forschung
- Mit der und für die Gesellschaft
- Forschungsförderung
- Serviceleistungen & Kontakt
Die Universität Salzburg ist eine sowohl regional verankerte als auch international sehr gut vernetzte Forschungseinrichtung. Als eine profilierte Volluniversität besticht sie durch ihre große Fächervielfalt, wobei die rund 2000 Wissenschaftler*innen durch ihre exzellente Forschung das Profil der Universität Salzburg maßgeblich bestimmen.
Ein Markenzeichen der Universität ist die forschungsgeleitete Lehre. Sie vereint die vielseitigen Forschungsleistungen mit einem hervorragenden Lehrangebot für alle Studierenden.
- Arbeiten an der Universität Salzburg
- Karriereportal
- FAQs zum Bewerbungsprozess
- NEWS und Events
- Benefits
- Ankommen in Salzburg
- Leben in Salzburg
- Professuren
„Die Universität Salzburg ist mehr als ein Ort des Wissens – sie ist ein Ort der Begegnung, der Entwicklung und der Vielfalt.
Als Vizerektor für Personal ist es mir ein besonderes Anliegen, dass alle Mitarbeitenden – ob in der Forschung, Lehre oder Verwaltung – ihre Kompetenzen, Erfahrungen und Hintergründe einbringen können und bereit sind, Verantwortung für unsere Universität zu übernehmen.
Wir setzen auf Chancengleichheit, Nachhaltigkeit und ein respektvolles Miteinander.
Wenn Sie Teil einer zukunftsorientierten Universität in einer der lebenswertesten Städte Europas werden möchten, dann heißen wir Sie hier herzlich willkommen.“
– Univ.-Prof. Mag. Dr. Elias Felten, Vizerektor für Personal