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    Erwartet einen am Ende der großen Allee: ein von Jagdhunden gepeinigter Mehrender

    Schlosspark Schwetzingen

    Matthias Weiß am Ende der Welt

    Im – wenn auch späten – Nachgang zu seiner Vorlesung „Kunst und Kultur des Rokoko“ erkundete Matthias Weiß den Schlosspark im baden-württembergischen Schwetzingen. Für Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz angelegt, besteht das weitläufige Ensemble aus einem geometrisch angelegten Französischen Garten, der um einen landschaftlich gestalteten Englischen Garten erweitert wurde. Auch die zahlreichen Brücken, Brunnen, Ruinen und Tempel haben sich erhalten. Dazu gehört eine Moschee, die freilich nie Sakralbau war, sondern im Geist des 18. Jahrhunderts der Suche nach gemeinsamen Vernunftprinzipien ein Denkmal setzte. Mutigen bietet sich in Schwetzingen sogar ein Blick auf das Ende der Welt.

    Fotos: Nicolas Sturm, Matthias Weiß
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    Die Hauptfront der sog. Moschee samt Spiegelbild
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    Hofseitiger Blick auf das Toleranzdenkmal
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    Der Tempel der Waldbotanik mit rindenartigem Verputz ist als erster Gartenbau seiner Art einem Wissenschaftler gewidmet – dem Naturforscher Carl von Linné
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    Künstliche Ruinen wie diese gibt es gleich zwei im Schwetzinger Schlosspark
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    So friedlich und schön sieht es aus, …
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    … das Ende der Welt
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    Nicht auf einem Hirsch – auf einem Glücksschwein lässt Bildhauer Peter Lenk den Kurfürsten Carl Theodor samt Mätresse reiten, womit er ein Spottwort Friedrichs des Großen aufgreift