„Healing through Words“ am Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens (ZECO)
Das Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens, Abteilung Armenische Studien, begrüßt Dr. Ovsanna Khachatryan für zwei Monate als Gastwissenschaftlerin. Dr. Khachatryan, Handschriften- und Literaturwissenschaftlerin am renommierten Matenadaran – Mesrop-Mashtots-Forschungsinstitut für alte Handschriften in Jerewan, Armenien –, ist seit Jahren eng mit den Armenischen Studien in Salzburg verbunden.
Salzburger Forscherin würdigt armenische Nonnenkultur in internationaler Ausstellung
Die Salzburger Armenologin Dr. Jasmine Dum-Tragut hat im renommierten Handschrifteninstitut Matenadaran in Jerewan eine außergewöhnliche Ausstellung eröffnet, die sich dem weitgehend unbekannten Erbe armenischer Nonnenklöster widmet. Unter dem Titel „Fromme Hände – Nonnenklöster-Skriptorien Südarmeniens im 17. Jahrhundert“ werden Handschriften und Installationen gezeigt, die das Leben und Wirken dieser Frauen eindrucksvoll dokumentieren.
Armenien-Forscherin Jasmine Dum-Tragut mit dem internationalen Garbis-Papazian-Preis ausgezeichnet
Die Armenien-Expertin Jasmine Dum-Tragut erhielt den internationalen Garbis-Papazian-Preis – der armenische Bischof Petrosyan würdigte den vielfältigen Einsatz der Wissenschaftlerin, „die sich mit Herz und Verstand dem armenischen Volk, seiner Geschichte, Sprache, Kultur und Kirche verschrieben hat“.
Salzburg, 08.10.2025 (KAP) Die Salzburger Armenien-Expertin Jasmine Dum-Tragut ist am Mittwoch, 8. Oktober 2025, mit dem internationalen Garbis-Papazian-Preis für ihre jahrzehntelangen pro-armenischen Aktivitäten und Forschungsarbeiten ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg statt. Mit diesem Preis werde nicht nur eine außergewöhnliche Forscherin ausgezeichnet, „sondern auch ein Mensch, der sich mit Herz und Verstand dem armenischen Volk, seiner Geschichte, Sprache, Kultur und Kirche verschrieben hat“. Das betonte der Wiener armenisch-apostolische Bischof Tiran Petrosyan in seinem Grußwort.