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Die internationale Universität vorantreiben

Die Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS) pflegt ein weltumspannendes universitäres Partnerschaftsnetzwerk, das von Australien über China und Südafrika bis zu den USA und Lateinamerika reicht. Die „International Week“ von 12. – 16. Oktober rückt internationale Tendenzen und Strategien in den Fokus.

Europaweit zählt die Paris Lodron Universität Salzburg zu den zehn beliebtesten Universitäten von Erasmus-Studierenden. Und auch umgekehrt sind die Salzburger Studierenden überaus ambitioniert, wenn es um Auslandsaufenthalte geht. Die meisten Programme dafür gibt es in den Fachbereichen Rechtswissenschaften, Politikwissenschaften und Romanistik. Doch was passiert akademisch, wenn sich das Vereinigte Königreich aus der EU verabschiedet? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Eröffnungsabends mit Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert und seinen hochkarätigen Gästen. Die PLUS kooperiert mit über 20 britischen Universitäten – wie kann man die Zusammenarbeit weiterhin gestalten? Eine Antwort wird Prof. Dr. Stefan Bornstein geben. Er spricht über ein Projekt, das seinesgleichen in Europa sucht, nämlich „transCampus“: „Ich denke, es ist unsere Aufgabe als Wissenschaftler, dass wir dem allgemeinen Separierungstrend etwas entgegensetzen müssen. Die ganze Wissenschaft funktioniert heute nur, weil wir gelernt haben, über den Tellerrand hinauszuschauen. Sie werden heute nicht eine Innovation allein auf den Weg bringen können. Sie sind angewiesen auf die Erfahrung der Kollegen, auf die Netzwerke und auf Kooperationen“, sagt der Direktor des Zentrums für Innere Medizin sowie der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus an der TU Dresden. Die Universität setzt auch eine transnationale, strategische Partnerschaft mit dem King’s College London – mit gemeinsamen Dekanen, Professoren und Verwaltungsstrukturen. Und der britische Botschafter in Österreich, Leigh Turner, wird ebenfalls seine Einschätzungen zum akademischen Post-Brexit im Gespräch mit Rektor Lehnert darlegen.

Ebenfalls ein Thema in der Bibliotheksaula: Das Erasmus+-Programm, das ab 2021 in eine neue Phase eintritt. Es bleibt zwar das gemeinsame Programm für Bildung, Jugend und Sport, rückt aber neue Inhalte wie die Internationalisierung der Mobilität, Kurzzeitmodelle für Doktoranden und Blended Intensive Programmes in den Fokus der kommenden Jahre. „Die International Week ist ein wichtiges Instrument zur Weiterentwicklung und zur besseren Sichtbarkeit der PLUS weltweit“, betont Rektor Hendrik Lehnert.

Die Veranstaltungen der „International Week“ finden online und/oder offline statt. Für die Webinare gibt es Zugangsdaten, für die Präsenzveranstaltungen schreibt das COVID-19-Sicherheitskonzept der PLUS die Anmeldung vor. Das gilt für Workshops, Vorlesungen und die Veranstaltungen im China-Zentrum.

Kontakt: Leonie Young, BA. Internationale Beziehungen der Paris Lodron Universität Salzburg,  Tel.: +43 662 8044 2046, E-Mail: