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Veröffentlicht am
Mai 8, 2026
Letzte Aktualisierung: Mai 12, 2026

Zwei von drei Europa‑Staatspreisen 2026 gehen nach Salzburg

Großer Erfolg für die Universität Salzburg: Beim Europa‑Staatspreis 2026, der am 6. Mai im Bundeskanzleramt in Wien verliehen wurde, gingen zwei von drei Auszeichnungen an Projekte der Universität Salzburg. In den Kategorien „Europa erklären“, „Europa gestalten“ und „Europa verändern“ werden Projekte und Initiativen geehrt, die in Österreich zu einer offenen Auseinandersetzung über das gemeinsame Europa anregen und Bewusstsein für den europäischen Gedanken schaffen.

Europa erklären: „Europakoffer“ der Universität Salzburg – Einreichung durch: Mag. Dr. Stephan Schweighofer, Senior Scientist, stellvertretende Leitung des Schwerpunkts „Europäische Integration“ der School of Education

In der Kategorie „Europa erklären“ wurde der „Europakoffer“ der Universität Salzburg ausgezeichnet. Der Europakoffer reist seit 2024 durch Schulen im Bundesland Salzburg und bringt Europa, die EU und den europäischen Gedanken auch in entlegenste Regionen. Drei Wochen bleibt der Europakoffer, der mit maßgeschneiderten Materialien für 15 Unterrichtsfächer gefüllt ist, an einem Schulstandort. Der Europakoffer unterstützt Lehrkräfte dabei, Themen mit Europa-Bezug in ihrem jeweiligen Unterrichtsfach – von Deutsch über Physik und Geschichte bis hin zu Fremdsprachen, Sport oder Musik – greifbar zu machen. Der Europakoffer ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Europäische Integration an der School of Education in Kooperation mit dem Salzburg Center für European Union Studies, dem Fachbereich Erziehungswissenschaft sowie Didaktik-Expertinnen und -Experten mehrerer Fachbereiche an der Universität. Ab dem nächsten Schuljahr soll der Europakoffer österreichweit ausgerollt werden.

Europa verändern: CEFoodCycle – Einreichung durch: Dr.in Eva Lienbacher, FH-Professorin – Senior Lecturer und Habilitandin von Christine Vallaster (Uni Salzburg)

In der Kategorie „Europa verändern“ erhielt das Projekt „CEFoodCycle“ den Europa‑Staatspreis 2026. Verantwortlich ist die Fachhochschule Salzburg in enger Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg und internationalen Partnern. Mit dem interdisziplinären Projekt “Circular Economy: Mapping Food Streams and Identifying Potentials to Close the Food Cycle”, kurz “CEFoodCycle”, wurden praxisnahe Kreislauflösungen getestet, um Lebensmittelabfall zu verringern und zirkuläre Wertschöpfungspotenziale zu erschließen. Das Konzept der Kreislaufwirtschaft wurde dabei auf den gesamten Lebensmittelstrom – von der Produktion über die Verwendung bis hin zur Entsorgung – angewandt. Mit FoodCycle.ai wurde zudem ein digitales Tool entwickelt, das Unternehmen entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette bei der Reduktion von Lebensmittelabfällen und der Wiederverwendung von Ressourcen unterstützt. Das EU-geförderte Interreg Alpine Space-Projekt vernetzte dabei Akteurinnen und Akteure im Rahmen von fünf regionalen „Circular Food Hubs“ in Österreich, Slowenien, Italien, Frankreich und Deutschland: Landwirtinnen und Landwirte, den Einzelhandel, Energieerzeuger sowie Konsumentinnen und Konsumenten.

Die Universität Salzburg gratuliert den Gewinner*innen herzlichst!

Am 6. Mai 2026 überreichte Bundesministerin Claudia Bauer (r.) den Europa-Staatspreis 2026 in verschiedenen Kategorien.

Univ.-Prof.in Dr.in Christine Vallaster

Universität Salzburg | Betriebswirtschaftslehre

Churfürststraße 1/I | 5020 Salzburg | Austria

Tel: +43 662 8044-3453

E-Mail an Univ.-Prof.in Dr.in Christine Vallaster

Foto: © Valentin Brauneis | im Bild: Stephan Schweighofer (Mitte) bei Preisverleihung mit Claudia Bauer