Österreichs Datenschützer*innen der Hochschulen treffen sich an der Universität Salzburg
Am Montag, 27. und Dienstag, 28. April 2026 fand an der Universität Salzburg das 16. Treffen der Interessensgemeinschaft Datenschutz der österreichischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen (IG-Datenschutz) statt.
Der Datenschutz steht durch neue technische Entwicklungen und gesetzliche Vorgaben wie den AI Act oder das Informationsfreiheitsgesetz ständig vor neuen Herausforderungen. Um diesen zu begegnen und aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, kamen rund 50 Datenschützer*innen aus ganz Österreich an der Universität Salzburg zusammen.
Die Bibliotheksaula der Universitätsbibliothek bot einen eindrucksvollen historischen Rahmen für die Fortbildungs- und Vernetzungsaktivitäten. Umgeben von rund 4500 Werken, größtenteils aus dem 17. und 18. Jahrhundert, fanden hochaktuelle Vorträge und Diskussionsrunden statt.
Das Programm umfasste interdisziplinäre Beiträge von Forschenden der Universität Salzburg. So gaben beispielsweise Ass.-Prof. Dr. Sebastian Krempelmeier und Dr. Edvin Zukic einen fundierten Einblick in die Sonderbestimmungen im Bereich Forschung und Datenschutz. Die technischen Perspektiven auf Datenschutz beleuchtete Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Pallas in seinem Vortrag „Privacy Engineering: Prinzipien und Abwägung in der technischen Datenschutz-Forschung“. Und einen Überblick über den Arbeitnehmer*innen Schutz durch die KI-Verordnung und die DSGVO bot Dr. Johannes Warter. Eine philosophische Einordnung von “Privatsphäre” lieferte schließlich Assoz. Prof. Dr. Leonhard Menges und schuf den Teilnehmenden damit grundlegenden Reflexionsraum. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine historische Führung durch die Universitätsbibliothek, geleitet von Anton Strobl, MA.
Das nächste Treffen der IG-Datenschutz ist für Herbst 2026 an der Wirtschaftsuniversität Wien geplant.
