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Veröffentlicht am
Februar 16, 2026
Letzte Aktualisierung: Februar 16, 2026

Sprache als primäres Steuerungselement

Schlagfertig – ja … aber vor allem mit Worten!

Oftmals ist die Durchsetzung von Maßnahmen mit unmittelbarem Zwang im Arbeitsalltag der Justizwache erforderlich. Die Anwendung unterliegt jedoch strengsten gesetzlichen Vorgaben.

Jede Ausübung von Zwangsgewalt

  • hat auf gesetzlicher Grundlage zu erfolgen
  • einem legitimen Zweck zu dienen und
  • ist stets verhältnismäßig anzuwenden.

Dennoch – oder gerade deshalb – bleibt Sprache das primäre Steuerungselement im professionellen Umgang mit Insassen. Sie kann deeskalieren und Professionalität ausstrahlen.
Vor diesem Hintergrund fand im Bundessport- und Freizeitzentrum Schielleiten ein Training mit Mitgliedern der Justizwache-Einsatzgruppe statt. In praxisnahen Szenarientrainings wurde die Wirksamkeit von Sprachgebrauch und Wording bei Amtshandlungen analysiert, reflektiert und gezielt weiterentwickelt.

In enger Zusammenarbeit mit KontrInsp Gernot WAGNER, Bundeseinsatztrainer im Bundesministerium für Justiz, werden diese Module von Dr. Robert Krammer begleitet.


Gernot Wagner und Robert Krammer mit Mitgliedern der Justizwache-Einsatzgruppe
Foto ©Robert Krammer: Gernot Wagner und Robert Krammer mit Mitgliedern der Justizwache-Einsatzgruppe
Gernot Wagner und Robert Krammer beim Training der Justizwache-Einsatzgruppe
Foto ©Robert Krammer: Gernot Wagner beim Training der Justizwache-Einsatzgruppe

Robert Krammer und die Mitglieder der Justizwache-Einsatzgruppe im Szenarientrainin

Dr. Robert Krammer

Leitung Geschäftsbereich Training & Projekte

Universität Salzburg | Österreichisches Institut für Menschenrechte

Kaigasse 17/3 | 5020 Salzburg | Austria

Tel: 066280443973

E-Mail an Dr. Robert Krammer

Foto: ©Robert Krammer und Mitglieder der Justizwache-Einsatzgruppe im Szenarientraining