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Universität Salzburg erreicht Spitzenplatzierungen in der Forschung

In der jüngsten Ausgabe von U-Multirank ist die Universität Salzburg mit den Fächern Biowissenschaften, Informatik und Mathematik vertreten. Bei einem Vergleich mit den anderen teilnehmenden Hochschulen können diese Fachbereiche vielfach sehr gute Platzierungen erreichen.

„Die Salzburger Computerwissenschaft zählt im deutschsprachigen Raum in der Forschung zu den Top-Universitäten und kann sich gegenüber anderen Universitäten, auch jenen mit technischen Schwerpunkten und internationalem Renommee, ausgezeichnet behaupten“ freut sich Prof. Robert Elsässer, Leiter des Fachbereichs Computerwissenschaft. Die Computerwissenschaft nimmt bei den „Top cited publications“ in ihrem Fach international einen der vordersten Plätze ein, im deutschsprachigen Raum den ersten Platz. Die Publikationen dieses Fachbereichs werden demnach besonders häufig zitiert – ein äußert wichtiger Indikator in der internationalen Hochschullandschaft. Ähnlich verhält es sich für die interdisziplinären Veröffentlichungen und jene in Kooperation mit internationalen Partnern, auch hier ist die Salzburger Computerwissenschaft jeweils ganz vorne zu finden. Bei der Zitierhäufigkeit ist sie im deutschsprachigen Raum auf Platz 3, direkt nach den Universitäten Münster und ETH Zürich. Auch bei der Einwerbung von externen Forschungsgeldern nimmt die Computerwissenschaft einen vorderen Platz ein. Und dies gilt auch für die Anzahl an abgeschlossenen Doktoraten, wobei der Anteil an internationalen Doktorandinnen und Doktoranden besonders hoch ist. 

Auch die beiden anderen 2019 evaluierten Fachbereiche konnten gute Platzierungen erreichen. So kann die Mathematik im Vergleich mit anderen Instituten ihres Faches gute Zitationsraten (insb. von solchen in internationaler Kooperation) vorweisen, hat ebenfalls einen hohen Output an (internationalen) Doktoratsabschlüssen und ist auch bei der Einwerbung von Drittmitteln herausragend. „Die guten Platzierungen zeigen, dass die Mathematik in Salzburg exzellente Forschungsleistungen auf hohem internationalen Niveau hervorbringt“, erklärt Prof. Andreas Schröder, Leiter des Fachbereichs Mathematik, und ergänzt: „Der Fachbereich Mathematik hat sich in den letzten Jahren ausgezeichnet entwickelt. Neue Impulse gibt es auch in der Ausbildung, wie dem innovativen Masterstudiengang Data Science und neuen berufsbegleitenden Komponenten im bewährten Mathematikstudium.“

Die Salzburger Biowissenschaften sind vor allem bei der Einwerbung von Drittmitteln – auch im internationalen Vergleich – sehr stark, ebenso bei der Anzahl an (internationalen) Doktoraten. Wie schon die anderen beiden Fachbereiche können auch die Biowissenschaften auf Spitzenplatzierungen bei den Zitierungen verweisen, absolut, interdisziplinär und international. Eine Besonderheit der Biowissenschaften ist, dass ihre Veröffentlichungen sehr häufig in internationalen Patenten zitiert werden.

Foto:   https://www.flickr.com/photos/uni-salzburg/39422850624/in/album-72157692377851044/ © Simon Haigermoser

Unter den zahlreichen Hochschulrankings, die jedes Jahr veröffentlicht werden, ist das von der Europäischen Kommission geförderte U-Multirank jenes, das auf die Mehrdimensionalität der Hochschulen abzielt und so nicht die eine Bestenliste veröffentlicht, sondern Vergleiche in verschiedensten Aktivitätsbereichen erlaubt. Dabei wird bei der Berechnung vieler Indikatoren auch die Größe der Institutionen berücksichtigt. U-Multirank greift einerseits auf von den teilnehmenden Hochschulen übermittelte Daten, anderseits auf internationale Forschungs- und Publikationsdatenbanken zurück. Für den Vergleich zwischen einzelnen Fächern werden jährlich Schwerpunkte gesetzt.

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