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Veröffentlicht am
Februar 10, 2026
Letzte Aktualisierung: Februar 10, 2026

Wie Österreichs Jugendliche KI nutzen

Eine Studie unter zentraler Beteiligung des Fachbereichs Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg zeigt, dass künstliche Intelligenz im Alltag von Kindern und Jugendlichen kaum mehr wegzudenken ist.

Zentral für den Safer Internet Day – der heute, Dienstag, 10. Februar begangen wird – ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen beim sicheren Umgang mit digitalen Medien. In Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz (KI) wünschen sich Heranwachsende in Österreich mehr Unterstützung für eine kritische und reflektierte Nutzung, so Sascha Trültzsch-Wijnen vom Fachbereich Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg.

Im Rahmen des Forschungsnetzwerks EU Kids Online legt er gemeinsam mit Kolleg*innen der PH Salzburg und der FH Oberösterreich nun zentrale Ergebnisse vor, wie Kinder und Jugendliche in Österreich künstliche Intelligenz nutzen: Generative künstliche Intelligenz ist für diese ein selbstverständlicher Bestandteil ihres digitalen Alltags. Mit generativer KI sind Tools gemeint, die neue, originäre Inhalte wie Texte oder Bilder erstellen können. Die Nutzung beginnt früh und nimmt mit dem Alter deutlich zu. Besonders häufig erfolgt der Einsatz dieser KI-Tools im schulischen Kontext, um Texte zusammenzufassen und zu erklären oder Aufsätze und Geschichten schreiben zu lassen. Weniger würde künstliche Intelligenz etwa im privaten Bereich verwendet werden, um Freizeitempfehlungen oder Ratschläge für die eigene körperliche Gesundheit zu erhalten. „Wir können mit unserer Untersuchung zeigen, dass Heranwachsende sich vor allem wünschen, mehr über KI zu lernen. Im Unterricht sollte es um richtige, sinnvolle Nutzung gehen“, erklärt Sascha Trültzsch-Wijnen. Statt Verboten würden Kinder und Jugendliche zudem eindeutige Regeln und mehr Transparenz einfordern, so der Kommunikationswissenschaftler.

Die nun veröffentlichte Untersuchung ist Teil von EU Kids Online (EUKO). Am Forschungsnetzwerk sind Institutionen aus 33 europäischen Ländern beteiligt. Von den österreichischen Hochschulen wirken neben Trültzsch-Wijnen auch Christina Ortner (Fachhochschule Oberösterreich) sowie Christine W. Trültzsch-Wijnen und Anna Eder-Jahn von der Pädagogischen Hochschule Salzburg mit. Mehr Informationen zur Studie sind auf der Webseite http://www.plus.ac.at/euko zu finden.

Kontakt:
Assoz. Prof. Trültzsch-Wijnen Sascha
Universität Salzburg | Kommunikationswissenschaft
Rudolfskai 42/I | 5020 Salzburg
+43 662 8044-4153

Ein Mädchen sitzt vor einem Desktop mit dem Logo von ChatGPD

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