Wissenschaft als Fundament: Universität Salzburg prägt die Landessportstrategie 2036
Mit der Landessportstrategie Salzburg 2036 (Teil I: Breiten- & Freizeitsport – Vereinssport – Informeller Sport) liegt erstmals ein durchgängig wissenschaftlich fundiertes Steuerungsinstrument für die Sportentwicklung im Bundesland vor. Verantwortlich für Konzeption, Analyse und strategische Modellierung zeichnet ein Forschungsteam der Universität Salzburg (FB- Sport- & Bewegungswissenschaft) unter der Leitung von Assoz.-Prof. Dr. Minas Dimitriou.
Im Zentrum der strategischen Entwicklung steht ein klarer Paradigmenwechsel: Sportpolitik wird nicht länger ausschließlich normativ oder erfahrungsbasiert gestaltet, sondern konsequent auf empirische Evidenz, wissenschaftliche Theorien und systematische Analyse gestützt. Kern der wissenschaftlichen Leistung ist ein umfassendes Mixed-Methods-Design: Bevölkerungs- und Vereinsbefragungen, Fokusgruppen, Expert*inneninterviews sowie Szenarioanalysen wurden systematisch kombiniert. Dadurch entsteht eine belastbare Datenbasis, die politische Entscheidungen fundiert und nachvollziehbar macht.
Zu den zentralen Alleinstellungsmerkmalen zählen ein ökologisch-systemisches Mehrebenenmodell, die Verknüpfung von organisiertem und informellem Sport sowie die Integration internationaler Gesundheits- und Bewegungsstandards. Ergänzt wird dies durch ein indikatorengestütztes Monitoring und evidenzbasierte Modellregionen.
Das Forschungsteam der Universität Salzburg nimmt eine zentrale Rolle als Übersetzer wissenschaftlicher Evidenz in politische Handlungsempfehlungen ein. Es verbindet sportwissenschaftliche Expertise, Public-Health-Ansätze, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven, sowie praxisnahe Erfahrungen aus Vereinen, Institutionen und Regionen. Dabei fungiert die Universität nicht nur als analytische Instanz, sondern als strategischer Partner der Landespolitik, der evidenzbasierte Entscheidungsgrundlagen liefert und zugleich die langfristige Wirkung der Maßnahmen begleitet.
Die wissenschaftliche Evidenz schafft damit die Grundlage für eine moderne, wirksame Sportpolitik: Sie ermöglicht zielgerichtete Maßnahmen, effiziente Ressourcennutzung und eine nachhaltige Weiterentwicklung des Sportsystems. Die Universität Salzburg fungiert dabei als zentrale Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis – und setzt einen neuen Maßstab für evidenzbasierte Sportstrategie.
Mehr Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom Land Salzburg.
KONTAKT:
Assoz. Prof. Dr. Minas Dimitriou | Sport- und Bewegungswissenschaft
Adresse: Schlossallee 49A | 5400 Hallein
Tel.: +43 662 8044-4870
