Aktuelle Polleninformation für das Bundesland Salzburg
Herausgegeben von der Universität Salzburg, Fachbereich Umwelt und Biodiversität. Im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes Salzburg/Landessanitätsdirektion.

Tonbanddienst in den Monaten März bis September unter der Nummer: 0662 8044 5555
www.uni-salzburg.at/pollenwarndienst
Situation und mittelfristige Prognose basierend auf Pollenzählungen und phänologischen Beobachtungen
Pollenflugprognose ausgegeben am 24. Juni 2026:
Regionale Unterschiede in der Pollenbelastung
Pollen der Gräser bleiben das Hauptallergen. Im Wiesenaspekt kommen Pollen von Ampfer und Wegerich hinzu.
Die Pollenbelastung schwankt regional je nach Mahd, Höhenlage und lokal durch die Nachblüte bzw. später blühende Arten.
Innergebirg und in höher gelegenen Tälern kann es vor allem in der Nähe von Mähwiesen noch zu stärkeren Belastungen durch Gräser kommen, auch in Mittelgebirgslagen um 1500 m ist noch mit stärkerem Gräserpollenflug zu rechnen.
In der Nähe von Getreidefeldern ist mit Belastungen durch die Blüte von Roggen bzw. Weizen zu rechnen.
Pollen der Brennnessel ist häufig in der Luft, allergologisch jedoch unbedeutend.
Nach Gewittern steigt der Pilzsporenanteil in der Luft.
Weitere Pollen im Pollenspektrum:
Linde, Kiefer, Spiersträucher, Rosengewächse (u.a. Mädesüß), Holunder, Liguster.
Auszugsweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle (Pollenwarndienst Salzburg) gestattet.


