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Immer wieder beeindruckend: das Ausstellungshaus der Vereinigung Wiener Künstler·innen "Secession", errichtet 1897/98 Lob der Kunstfreiheit
Frische Eindrücke aus Wien
Immer einen Besuch wert ist die Wiener Secession, mit dem Matthias Weiß bei frostigen Temperaturen das neue Jahr begann. Lohnenswert sind neben den Wechselausstellungen zu zeitgenössischer Kunst der dauerhaft installierte Beethovenfries von Gustav Klimt (1902) und das von Joseph Maria Olbrich 1897/98 errichtete Gebäude selbst. Auch bei der Anfahrt mit den Öffentlichen sollte man die Augen offenhalten – denn nicht nur die U-Bahn-Station Kettenbrückengasse (1899) stammt von Otto Wagner.
Fotos: Matthias Weiß -
Nach wie vor gültig: der Wahlspruch auf der Fassade des Secessions-Gebäudes ist auch als Postkarte erhältlich, um ihn in die Welt zu tragen -
Komplex: Installationsansicht der aktuellen Ausstellung von Duane Linklater, der verschiedene Register des Archivs miteinander verschränkt -
Ebenso deutlicher wie enigmatischer Bezug: eines von zwei Modellen nach Tatlins "Monument für die Dritte Internationale" (1920) aus Linklaters Assemblage -
Mehrfach geschichtet: Das Palimpsestartige der Installation könnte auf die Struktur von Archiv und Erinnerung rekurrieren -
Hier gibt‘s was auf die Ohren: Klimts berühmten Fries kann man im Zusammenklang mit Beethovens Neunter Sinfonie (1824) erleben -
Verzweifelt gesucht: der Goldene Ritter, der in eine bessere Zukunft führt -
Ebenfalls mehr als nur einen flüchtigen Blick wert: Otto Wagners Gestaltung der U-Bahn-Station "Kettenbrückengasse"
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