Accessibility in Digital cOmmunication HigheR Education Curricula

Projekt ADOREWie können sich universitäre Lehrende, tätig im breiten Feld der Kommunikation, im Bereich Digital Accessibility fortbilden? Wie kann dadurch eine inklusivere Lernumgebung für Studierende erschaffen werden? Inwiefern können wir einen Beitrag zur Optimierung der Lehre der Zukunft leisten?

Das ADORE-Projekt befasst sich mit diesen und weiteren Fragen.Hauptziel ist es, universitäre Lehrende zu sensibilisieren, sie anhand bedarfsorientierter Fortbildungsangebote zu unterstützen und dadurch mehr Barrierefreiheit in der kommunikationswissenschaftlichen Lehre zu erreichen. Im Detail geht es darum,• Lehrende und Studierende der Kommunikationswissenschaft sowie Internetnutzer*innen, für die diverse Online-Inhalte bzw. Darstellungsformen herausfordernd sein können (z.B. aufgrund von Alter, Beeinträchtigung/Behinderung oder Herkunft/Sprache), nach ihren konkreten Bedürfnissen zu fragen;• darauf basierend Maßnahmen der Weiterbildung, in Form eines Digital Accessibility Toolkit, für das Lehrpersonal zu entwickeln;• die gewonnenen Erkenntnisse in einem Digital Accessibility Policy Paper für Lehrende der Kommunikationswissenschaft zusammenzutragen und auch entsprechende Digital Accessibility Workshops anzubieten;• kommunikationsbezogene Studienprogramme und -kurse in Europa zu identifizieren, die sich anbieten, um Digital Accessibility thematisch zu verankern, sowie ebendiese Integration aktiv zu forcieren.

Das ADORE-Projekt trägt dazu bei, dass Lehrende der Kommunikationswissenschaft befähigt werden, auf barrierefreie Arten zu lehren bzw. leicht zugängliche Inhalte zu veröffentlichen. Studierende sollen so, angepasst an individuelle Bedürfnisse, bestmöglich in ihren Studien begleitet werden. Auch sollen Studierende selbst für die Thematik Digital Accessibility sensibilisiert werden – nicht zuletzt, um auf entsprechende, sich verändernde Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet zu werden.

Im ADORE-Projekt, gefördert vom Erasmus+ Programm, kooperieren universitäre Partner*innen aus Estland (Universität Tallinn), Österreich (Paris Lodron Universität Salzburg) und Slowenien (Universität Maribor) sowie Expert*innen aus der Praxis – Schweden (Funka NU AB) und Slowenien (INUK).

Die Verantwortlichen für dieses Projekt an der PLUS sind Assoz. Prof. Dr. Sergio Sparviero und Dr. Simone Schöndorfer

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