Herzlich willkommen auf der Homepage der Langzeitstudie (2005 bis 2021)
„Zur Rolle von Medien in der Sozialisation sozial benachteiligter Heranwachsender“

Aktuelles

5. Buch zur Sozialisationsforschungsstudie

Ingrid Paus-Hasebrink und Philip Sinner haben ein neues Buch zum Thema „15 Jahre Panelstudie zur (Medien-)SozialisationWie leben die Kinder von damals heute als junge Erwachsene?“ veröffentlicht. Dieses Buch steht als Open-Access-Version zur Verfügung.

 Buch

Zusammenfasssung:

Das Buch zielt auf die Frage nach der Rolle von Medien in der Übergangsphase von Jugend ins Erwachsenenleben. Es schließt damit an die vorherigen Bände der (Medien-)Sozialisationsstudie bei sozial benachteiligten Kindern und ihren Familien an. Was ist aus den zu Beginn der Panelstudie 2005 ca. fünf Jahre alten Kindern geworden? Wie positionieren sich die jungen Menschen angesichts neuer gesellschaftlicher Herausforderungen und neuer Medienangebote im Privatleben und vor allem auch im Beruf heute? Wie sehen nunmehr ihre Handlungsoptionen, Handlungsentwürfe und Handlungskompetenzen als junge Erwachsene aus? Und wie geht es ihren engsten Bezugspersonen? Diesen Fragen geht das Buch auf Basis einer 7. Erhebungswelle 2020 nach.

Stiftung BildungSchon früh kommen Kinder in ihren Familien mit einem vielfältigen Medienrepertoire in Kontakt. Doch nicht alle Kinder erfahren dabei die notwendige Unterstützung durch ihre Eltern. Am 9.Juni 2021 hält Univ.-Prof. i.R. Dr. Ingrid Paus-Hasebrink einen Vortrag über ihre nunmehr 15 Jahre (2005 bis 2020) umfassende Panel-Studie zur (Medien-)Sozialisation sozial Benachteiligter. Der Vortrag ist Teil eines Webinars der digitalen Impuls-Reihe „Chancengerechtigkeit für Alle in Kita und Schule“ (16:00 bis 18:00), das im Rahmen des Programms Chancenpatenschaften der spendenfinanzierten Stiftung Bildung stattfindet und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundesrepublik Deutschland (BMFSFJ) im Kontext von „Menschen stärken Menschen“ gefördert wird. Das Webinar wendet sich an Menschen, die im Kontext von Schule tätig sind. Die Teilnahme ist kostenlos.

Einladung_digitale Impulsreihe_2021

… Homepage der Stiftung Bildung:  https://www.stiftungbildung.org/veranstaltungen


PodcastUniv.-Prof. Dr. Ingrid Paus-Hasebrink spricht im Rahmen der Mediensozialisationsstudie mit Kati Struckmeyer (Chefredakteurin bei mehr merz. Der Medienpädagogik-Podcast) zum Thema Eltern & Medien.

 Podcast (22. April 2021)


 

Herzlich Willkommen

Univ.-Prof. Dr. Ingrid Paus-Hasebrink
Die Langzeitstudie „Zur Rolle von Medien in der Sozialisation sozial benachteiligter Heranwachsende“ ist im Sinne von Norbert Elias als „engagierte Sozialforschung“ angelegt; neben dem wissenschaftlichen hat sie zugleich ein soziales Anliegen. Als Ausgangspunkt der Studie dienten Analysen, die auf die zunehmende soziale Kluft in der Gesellschaft hinweisen; die Schere zwischen Arm und Reich wird größer. Was bedeutet dies für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrer Sozialisation? Stehen sie in der Gefahr, tendenziell an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden, denn Armut bzw. Armutsgefährdung ist häufig eng verbunden mit schlechten Startbedingungen von Kindern insgesamt, mit Gesundheitsproblemen und mangelnder Partizipation sowie speziell auch mit schlechteren Bildungschancen? Und welche Rolle spielen Medien bei der Identitätskonstruktion, dem Aufbau von Wissen, den Partizipationsmöglichkeiten und der Wertevermittlung für sozial benachteiligte Heranwachsende?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Langzeitstudie, einer qualitativen Panelstudie, die im Jahr 2005 unter dem Titel „Analyse des Wandels von Sozialisation: Veränderung von Kindheit in sozial schwächeren bzw. anregungsärmeren Milieus im Kontext des Wandels der Medien“ startete. Dieses erste vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank geförderte Projekt umfasste zwei Panelwellen (2005 und 2007) mit insgesamt 20 Familien (nunmehr 18 Familien). Im Jahr 2009 wurde ein Folgeprojekt (2010 bis 2012) beantragt und genehmigt, das die zu Beginn der Studie fünf bis sechs Jahre alten Kinder bis an der Schwelle zum Jugendalter begleitete. Nach einem dritten erfolgreichen Projektantrag wurde die Studie mit einer 6. Panelwelle von März 2014 nunmehr mit dem Augenmerk auf die Lebensphase Jugend bei sozial benachteiligten Heranwachsenden bis Februar 2017 weitergeführt. Eine 7. Panelwelle (2020) bildete den Abschluss der Langzeitstudie. Sie geht der Frage nach, was aus den 2005 fünf Jahre alten Kindern der (Medien-)Sozialisationsstudie geworden ist. Wie positionieren sich die jungen Menschen angesichts neuer gesellschaftlicher Herausforderungen und neuer Medienangebote im Privatleben und vor allem auch im Beruf heute? Wie sehen nunmehr ihre Handlungsoptionen, Handlungsentwürfe und Handlungskompetenzen als junge Erwachsene aus? Wie geht es ihren engsten Bezugspersonen? Und welche Rolle spielen Medien heute im Alltag der jungen Menschen und ihrer Eltern?

EbenenmodellTheoretisch basiert die Studie auf einem praxeologischen, integrativen Ansatz. Danach ist die Sozialisation eines Menschen als ein lebenslanger Prozess zu verstehen, der sich in verschiedenen sozialen Zusammenhängen vollzieht, an denen das Individuum beteiligt ist. Im Mittelpunkt der praxeologischen Perspektive steht die Frage nach dem sozialen Milieu und den Habitus-Ausprägungen von Individuen, in diesem Fall jenen von Kindern und Eltern in ihrer Familie. Zentral ist, wie sie im Kontext ihrer je spezifischen Lebensbedingungen auch mit Hilfe von Medienangeboten einzelnen Vorgängen in ihrer Umgebung Sinn zu geben suchen, um ihre persönliche und soziale Identität so gut wie möglich zu sichern bzw. auszubauen, ihr Kohärenz zu geben und den Alltag lebbar zu gestalten. Ins Visier gefasst wird dazu die je individuelle, aber dennoch über die subjektive Repräsentation hinaus weisende Lebensumfeld und die jeweilige darin eingelagerte Lebensführung. Der Blick gilt den Heranwachsenden in ihrem Alltag, wie sie in ihren sozialen Räumen, die ihnen tatsächlich oder symbolisch zur Verfügung stehen und in denen sie ihre ‚Kapitalien‘ einsetzen, Sinn im Alltag herzustellen versuchen und Handlungskompetenz erwerben.

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Im Mittelpunkt der Erhebungsmethoden stehen qualitative Leitfadeninterviews mit je einem Elternteil und einem Kind der Familie. Die Interviews werden jeweils parallel in unterschiedlichen Räumen in der Wohnung der Familie durchgeführt, um gegenseitige Einflussnahmen auszuschließen. Darüber hinaus werden die Jungen jeweils von männlichen, die Mädchen von weiblichen Personen interviewt. Ergänzend zu den Leitfadeninterviews kommen standardisierte Fragebögen zum Einsatz, in denen z.B. das Einkommen, die Anzahl der Personen im Haushalt, der Bildungsgrad und die Wohnsituation abgefragt werden, um diese Daten über die Zeit möglichst einfach vergleichbar zu halten. Nach den Interviews halten die Interviewer darüber hinaus ihre Beobachtungen zum Familienklima, der Ausstattung der Wohnung und weitere Eindrücke in Beobachtungsprotokollen fest. Seit der fünften Erhebungswelle werden die Heranwachsenden zudem gebeten, Mindmaps zur ihren Beziehungsstrukturen und ihrer Mediennutzung zu zeichnen, Fotos ihres jeweils präferierten Ortes für Hausaufgaben und Mediennutzung sowie ihres Lieblingsplatzes zu erstellen und im Rahmen von lautem Denken ihr Profil im von ihnen bevorzugten Social Media-Angebot vorzustellen. Die Auswertung erfolgt in mehreren Phasen und Teilschritten; siehe dazu Abbildung „Auswertungsschritte“ und folgenden Link: Vortrag Auswertungsstrategien einer Langzeitstudie.



Forschungsüberblick Mediensozialisationsforschung 2017

Das folgende Dokument bietet einen Gesamtüberblick zur projektrelevanten Literatur. Eingeordnet werden darin all jene aktuellen Studien, die das komplexe Feld der Mediensozialisationsforschung (bei Heranwachsenden) berühren. Erfasst werden Arbeiten in deutscher und englischer Sprache im Zeitraum von 2013 bis 2017 (Langzeitstudien, die bereits zuvor begannen, wurden zusätzlich miteingeschlossen). (Stand: Juli 2017)Literaturstudie Mediensozialisationforschung 2017
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An dieser Stelle besteht ebenfalls die Möglichkeit, direkt auf die einzelnen im Rahmen der Literaturstudie erfassten Studien zuzugreifen. Für jede Studie ist ein Kurzsteckbrief hinterlegt, der folgende Informationen umfasst: Titel, Laufzeit, Land/Länder als Untersuchungseinheit, Forschungsdesign, Link zur Seite der Studie, Thema und Zusammenfassung.
(Stand: Juli 2017)

Datenbank & Einzelzugriff
ÜberblickGesamtdokument
KiGGS GesundheitsstudieAufwachsen in Deutschland: Alltagswelten AID:A
EU Kids OnlineThe Understanding Society Study UK
JIM-StudieMonitoring ACT ON!
Global Kids Online3. Oö. Jugend-Medien-Studie 2013
Digital Divide Norwegian SchoolsGewalt-Medien-Sucht: Computerspiele
Understanding Families in the Digital AgeSocially Disadvantaged Families (Europe)
DIVSI U25-StudieThe Social Lives of Networked Teens
JAMES-StudieJugend 3.0 – Abgetaucht nach Digitalien
Jung und vernetztKIM-Studie
miniKIM-StudieNet Children Go Mobile
Online Problematic Situations (UK)The Mobile Generation
4. Oö. Jugend-Medien-Studie 2015 (2017)AVG Digital Diaries 2015
Kinder- und Jugendgesundheit in ÖsterreichArmut und die Entwicklung von Kindern
DIVSI U9-StudieGeschickt geklickt?!
Shell: Jugend – pragmatischer AufbruchKinder, Jugend und Armut in Österreich
Mediatisierung mobilMIKE-Studie
Mobile InternetnutzungTeens, Technology & Friends
Young Children and Digital TechnologyYoung, online and connected
Contextualized Parental MediationArmutsfolgen für Kinder und Jugendliche
Children’s Media LivesDigital Equity + Opportunity for All
Fairness for ChildrenFamilienarmut im Land Salzburg
Families and Screen TimeJugend und Instant Messaging
Doing Family als BewältigungsressourceMobile Medien in der Familie (MoFam)
Parents, Teens and Digital MonitoringThe Class: Living and Learning in the Digital Age
The Dark Side of Internet UseQuebec Longitudinal Study of Child Development
VoD-Monitor 2016Zu jung und doch dabei: Kinder & Facebook
Mediensozialisation – medienbezogene Dispositionen
 
 

Methodological Workshop together with the Interdisciplinary Research Team on Internet and Society – IRTIS, Brno

On January 12th and 13th 2017 the team of the „Mediensozialisationsstudie“, led by Ingrid Paus-Hasebrink, has organised a methodological workshop on online-research. Together with colleagues from the Interdisciplinary Research Team on Internet and Society – IRTIS, led by David Šmahel, latest research results were presented and discussed. Furthermore, challenges, opportunities, new ways of doing online research (together with different partners and stakeholders) and standards for excellent practices were subjects of the debates.
 IRTIS is part of the Institute for Research on Children, Youth and Family (Faculty of Social Studies, Masaryk University in Brno).  15th Cyberspace Conference will take place in Brno in the end of November.
Thanks to all participants who have contributed to this event and made a go of the workshop, in particular to our guests from Brno: Andreas Oberlinner, Cornelia Grobner, David Šmahel, Hana Macháčková, Ingrid Paus-Hasebrink, Jasmin Kulterer, Lenka Dědková, Maria Zehner, Martina Černíková, Mihael Djukic, Monika Hoppenthaler, Philip Sinner, Sascha Trültzsch-Wijnen and Stefan Gadringer (in alphabetical order).
In the section below you may find all presentations of the workshop available for download.

 
Presentations & Workshop Schedule
Workshop ScheduleOnline-Surveys (David & Hana)
Online-Sampling (Philip)EU Kids Online III, Qualitative Research (David & Martina)
Group Discussions (Jasmin & Cornelia)Collecting, Processing and Analysing Data in a Qualitative Longitudinal Study (Ingrid, Jasmin, Philip & Andreas)
Research in cooperation with companies (David & Lenka)Expert Interviews (Stefan)
Sampling of Twitter-Users (Andreas)Reputation of the Catholic Church (Mihael)

Bredowcast 21 – Wir erforschen was mit Medien: Zu Gast ist Ingrid Paus-Hasebrink

Univ.-Prof. Dr. Ingrid Paus-Hasebrink (Universität Salzburg und Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut in Hamburg) ist zu Gast bei Daniela Friedrich. Beide unterhalten sich über die Langzeitstudie zur (Medien-)Sozialisation von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen.

 
 

 

Vorträge und Präsentationen

Vortrag vor dem Forschungskomitee des Hans-Bredow-Instituts (Foko)

 

Kolloquium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Wissenschaft und Theorieentwicklung leben vom aktiven Diskurs und dem kritischen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen: Am 3. und 4. März 2016 nahm Ingrid Paus-Hasebrink am Kolloquium der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schwerpunktprogramms (SPP) „Mediatisierte Welten“ teil, das an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster stattfand. Im Rahmen der Posiumsdiskussion am 3. März 2016 sprach Ingrid Paus-Hasebrink zur ‚Praxistheorie‘ am Beispiel des Ansatzes der Praxeologischen (Medien)Sozialisationsforschung und diskutierte diesen Ansatz mit anwesenden Dissertanten und Post-Docs. Als zweiter Diskutant war Prof. Dr. Udo Göttlich geladen.

 

 
 

 

Publikationen (Auswahl)

Eine weitere Publikation aus dem Langzeitprojekt von Ingrid Paus-Hasebrink
Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Der Band Social Inequality, Childhood and the Media. A Longitudinal Study of the Mediatization of Socialisation Transforming Communications – Studies in Cross-Media Research ist bei Palgrave Macmillan erschienen.
Auch als Open Access Buch unter:  Social Inequality, Childhood and the Media Abstract

This book presents a qualitative longitudinal panel-study on child and adolescent socialisation in socially disadvantaged families. The study traces how children and their parents make sense of media within the context of their everyday life over twelve years (from 2005 to 2017) and provides a unique perspective on the role of different socialisation contexts, drawing on rich data from a broad range of qualitative methods. Using a theoretical framework and methodological approach that can be applied transnationally, it sheds light on the complex interplay of factors which shape children’s socialisation and media usage in multiple ways.

 

Textsammlung Abschlusspublikation Mediensozialisationsstudie
die Aufsätze der Abschlusspulbikation können nun in einer Postprint-Version auf den Seiten der Universitätsbibliothek eingesehen werden:

1  Mediengebrauch in der Sozialisation
2  Zur Entwicklung der praxeologischen Perspektive auf die Rolle von Medien in der Sozialisation
3  Methodologische und methodische Herausforderungen
4  Die Familien des Panels im Überblick
5  Herausforderungen und Erfahrungen in der Lebensphase Jugend
6  Familientypen als Sozialisationskontexte
7  Sozialisation in unterschiedlichen Sozialisationskontexten
8  Diskussion und Fazit, Literaturverzeichnis

Dieses Manuskript ist nicht die veröffentliche Fassung der Publikation und die Seitenzahlen stimmen nicht mit der veröffentlichten Fassung überein. Zusätzliche Materialien sind auf der Websites des Verlages unter diesem Link verfügbar.

Neuer Sammelband zur Langzeit-Panelstudie „Zur Rolle von Medien in der Sozialisation sozial benachteiligter Heranwachsende“ (2005 bis 2017) erschienen: „Lebensphase Jugend“
Im  Nomos-Verlag ist heute der dritte Band zur Langzeitstudie erschienen. Er legt den den Schwerpunkt auf die letzten beiden Erhebungswellen (2014 & 2016) sowie auf die telefonische Nachbefragung (2016 & 2017), die sich mit der Lebensphase Jugend der Heranwachsenden befasst haben. Darüber hinaus bietet er u.a. auch eine Fortschreibung des Theoretischen Ansatzes der Praxeologischen Mediensozialisationsforschung, eine Beleuchtung des ergänzten Methodenrepertoires der Langzeitstudie sowie eine Überarbeitung der 2014 (Paus-Hasebrink & Kulterer) erstmals veröffentlichten Typenbildung zu Familientypen.

Bibliographische Angaben:
Paus-Hasebrink, Ingrid (Hrsg) (2017): Langzeitstudie zur Rolle von Medien in der Sozialisation sozial benachteiligter Heranwachsender. Lebensphase Jugend. Lebensweltbezogene Medienforschung: Angebote – Rezeption – Sozialisation Band 5. Baden-Baden: Nomos.
Mit Beiträgen von Ingrid Paus-Hasebrink, Jasmin Kulterer, Andreas Oberlinner und Philip Sinner.
Auf der Seite von  Nomos-Verlag lassen sich zusätzliche Materialien kostenfrei herunterladen:  Ergänzende Fallbeispielbeschreibungen und Steckbriefe der Familien, sowie das  Codesystem Eltern und das  Codesystem Kinder.


 

Methodische Umsetzung des zweiten Folgeprojektes

 

 

Arbeitsgruppe Mediensozialisationsforschung: Projektphase Jugend

Folgende Personen sind an der Langzeitstudie zur Mediensozialisationsforschung bei sozial benachteiligten Heranwachsenden (derzeit Projektphase Jugend) beteiligt:

  • Projektleitung

Univ.-Prof. Dr. Ingrid Paus-Hasebrink, M.A.

  • Wissenschaftliche Mitarbeiter

Andreas Oberlinner, M.A.
Philip Sinner, M.A.
Mag. Jasmin Kulterer

  • Das Team wird unterstützt von

Monika Hoppenthaler
Josefine Golla, B.A.
Matthias Falkinger, B.A.
Julia Sophie Fraunberger, B.A.
Daniel von Reinersdorff-Paczensky-Tenczin, B.A.
Ramona Halder
Maria Zehner
Benedikt Berger
Felix Berlet, B.A.
Thomas Gröbner, M.A.

  • Ehemalige Mitarbeiter

Anna Bramböck, B.A.
Fabian Prochazka, M.A.
Mag. Michelle Bichler

 

 

10 Jahre Mediensozialisationsstudie

Univ.-Prof. Dr. Ingrid Paus-HasebrinkWie viel schauen Kinder fern? Wie intensiv spielen sie Computerspiele? Wo und wie lang surfen sie im Internet? Welche Relevanz kommt den Medien für die Identitätskonstruktion und den Aufbau von Wissen und Wertevermittlung zu? Bereits seit dem Jahr 2005, also genau zehn Jahre lang, begleitet die Salzburger Kommunikationswissenschaftlerin Univ.-Prof. Dr. Ingrid Paus-Hasebrink mit ihrem Team zunächst zwanzig (heute noch 18) sozial benachteiligte Familien in Stadt und Land Salzburg.
Es ist bisher weltweit die längste derartige Studie. Sie wurde unlängst mit Fördermitteln aus dem Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank um drei weitere Jahre verlängert. 2014 ist das neue Buch zur Studie erschienen (Ingrid Paus-Hasebrink/ Jasmin Kulterer (2014): Praxeologische Mediensozialisationsforschung. Langzeitstudie zu sozial benachteiligten Heranwachsenden. Unter Mitarbeit von Philip Sinner. Baden-Baden: Nomos). Ziel der Studie ist es nicht nur den Umgang sozial benachteiligter Kinder und ihrer Eltern mit Medien zu analysieren und die Bedeutung anderer Sozialisationsagenten zu erforschen. Vielmehr soll auch Aufmerksamkeit für die Mediensozialisation armutsgefährdeter Heranwachsender geweckt und so geeignete Wege für die Verbesserung von Erziehungs- und Medienkompetenzvermittlungsprogrammen gefunden werden, bis hin zu einer Förderung der allgemeinen Alltagskompetenz der Familien.
 10Mediensozialisationsstudie
 Artikel im standard.at vom 20. März 2015