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Veröffentlicht am
November 6, 2026
Letzte Aktualisierung: November 6, 2026

20 Jahre gemeinsames Studium über die Landesgrenze hinweg

Universität Salzburg und Technische Universität München feiern ihre Zusammenarbeit in den Ingenieur- und Werkstoffwissenschaften.

Mit einem Festakt am 21. Oktober 2026 feierten die Universität Salzburg und die Technische Universität München (TUM) das 20-jährige Bestehen ihres gemeinsamen Bachelorstudiengangs Ingenieur- und Werkstoffwissenschaften.  Die Veranstaltung in der Jakob-Haringer-Straße 2a in Salzburg brachte Angehörige beider Universitäten sowie Partnerinnen und Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen. Im Mittelpunkt stand ein grenzüberschreitendes Studienmodell, das naturwissenschaftliche Grundlagen mit technischen Anwendungen und industrieller Praxis verbindet.

Zwei Universitäten, ein gemeinsamer Studiengang

Seit 2006 gestalten die beiden Universitäten die Ausbildung gemeinsam. Das heutige sechssemestrige Bachelorstudium „Ingenieur- und Werkstoffwissenschaften“ kombiniert Mathematik, Physik und Chemie mit Werkstoffwissenschaften und ingenieurwissenschaftlichen Fächern. „Das Besondere ist, dass die Studierenden ihre Ausbildung in Salzburg beginnen und diese dann an der TUM fortsetzen. Für die abschließende Spezialisierung und die Bachelorarbeit kann zwischen beiden Universitäten gewählt werden“, erläuterte Prof. Nicola Hüsing von der Universität Salzburg.

Die Vorsitzende der Industriellenvereinigung Salzburg, Mag. Irene Schulte nannte in ihren Grußworten dieses Projekt ein „europäisches Vorzeigemodell“, das zeige, wie zwei Universitäten ihre Stärken verbunden hätten. So werden die Studierenden auf Aufgaben an der Schnittstelle von Forschung, Entwicklung und Produktion vorbereitet. Dazu gehört etwa, Materialien für technische Anwendungen auszuwählen und dabei ihre Eigenschaften sowie Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen.

„Diese grenzüberschreitende Kooperation bringt besondere Herausforderungen mit sich“, erklärte Peter Mayr von der TUM. Er würdigte die Verantwortlichen beider Universitäten, die „immer einen Lösungsweg gefunden haben“.

Forschung vernetzen und Innovation gestalten

Im Vorfeld des Festakts fand der gemeinsam mit der Innovation Salzburg organisierte Workshop „Forschung vernetzen – Innovation gestalten“ statt. Die TUM stellte dabei ihre Forschungsnetzwerke für additive Fertigung und Kreislaufwirtschaft sowie die TUM Venture Labs vor, die Studierende und Forschende bei Unternehmensgründungen unterstützen. Die Veranstaltung bot Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und Kontakte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu knüpfen.

Absolventinnen und Absolventen zeigen berufliche Perspektiven

Vier Alumni des Studiengangs gaben in ihren Vorträgen Einblicke in ihre weitere Ausbildungs- und Berufswege. Dr. Daniela Söllinger, die an der Norwegian University of Science and Technology in Trondheim forscht, hob die breite Wissensbasis des Studiengangs hervor. Diese eröffne den Absolventinnen und Absolventen den Zugang zu zahlreichen Masterstudiengängen.

Im Anschluss an den Festakt bot die Feier Gelegenheit zum persönlichen Austausch.


KONTAKT:

Stefanie Poppe / Outreach Coordinator | Chemie und Physik der Materialien
Adresse: Jakob-Haringer-Straße 2a, 5020 Salzburg
Tel.: +43 662 8044-6208
E-Mail:

Gruppenfoto JD Feier

Mag.a Susanna Graggaber

stv. Abteilungsleitung | Presse | Veranstaltungsorganisation

Universität Salzburg | Universitätskommunikation

Sigmund-Haffner-Gasse 18 | 5020 Salzburg | Austria

Tel: +43 662 8044-2027

E-Mail an Mag.a Susanna Graggaber

Foto: © IV Salzburg/Heidi Schwaighofer | v.l.n.r.: Mag.a Irene Schulte (Geschäftsführerin IV Salzburg), Prof. Nicola Hüsing (Fachbereich Chemie und Physik der Materialien, Universität Salzburg), Vizerektorin Prof. Michaela Rückl Universität Salzburg, Prof. Peter Mayr (TU München), Prof. Heinrich Schmidinger (ehemaliger Rektor Universität Salzburg), Rektor Prof. Bernhard Fügenschuh (Universität Salzburg), verdeckt: Prof. Ewald Werner (TU München), Landesrätin Mag. Daniela Gutschi, Vizerektorin Prof. Jutta Horejs-Höck, Dr. Thomas Wagner (TU München), Dr. Wolfgang Pöhl, Prof. Oliver Diwald (Fachbereich Chemie und Physik der Materialien, Universität Salzburg)