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Veröffentlicht am
September 15, 2026
Letzte Aktualisierung: September 15, 2026

Abschluss des Erasmus+-Projekts PEP (Promouvoir l’éducation plurilingue / Promoting plurilingual education)

Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Promouvoir l’éducation plurilingue / Promoting plurilingual education (PEP)“ wurden in den vergangenen drei Jahren zahlreiche Materialien und Angebote zur Förderung mehrsprachiger Bildung entwickelt. In den Arbeitspaketen des Projekts wurden daher eine Reihe von Publikationen und Materialien entwickelt, die sich an verschiedene Zielgruppen wenden und zur Förderung der Mehrsprachigkeit im Bildungssystem beitragen.

Zu Beginn des Projekts untersuchte das internationale Forschungsteam anhand einer Umfrage an Schulen und Hochschulen, wie Lehrende Mehrsprachigkeit im Unterricht wahrnehmen und welche Praktiken sie bereits einsetzen. Die Ergebnisse flossen in die Entwicklung der weiteren Materialien ein.


Zu den wichtigsten Projektergebnissen zählen:

    •  Umfragebericht: Darstellung der wichtigsten Ergebnisse einer europaweiten Erhebung zu Einstellungen und Praktiken von Lehrenden im Bereich der mehrsprachigen Bildung
    •  Booklet mit Good-Practice-Beispielen: eine Sammlung praxiserprobter und auf unterschiedliche Unterrichtskontexte übertragbarer Ideen für den Sprachunterricht
    •  Encyclopedia of Plurilingual Education: eine Sammlung sich ergänzender Fachbeiträge internationaler Expert*innen zur mehrsprachigen Bildung in französischer und englischer Sprache. Die Publikation richtet sich an Forschende, Lehrende, Studierende und Akteur*innen im Bildungsbereich, die ihr theoretisches Wissen und ihre beruflichen Kompetenzen erweitern möchten
    •  Sektionen auf Wikiversité/Wikiversity: 36 frei zugängliche Einträge zu zentralen Konzepten und Ansätzen der mehrsprachigen Bildung auf Französisch (Wikiversité) und Englisch (Wikiversity)
    •  Hybride Fortbildung für Lehrkräfte: ein Weiterbildungsangebot, das sich aus  acht Online-Modulen (Moodle), Materialien für acht Präsenzworkshops, einem Trainingsbuch und einem didaktischem Leitfaden für Trainer*innen zusammensetzt

Alle Projektergebnisse sind frei verfügbar und können über die Projektwebsite abgerufen werden.


Das Projekt wurde im Rahmen von Erasmus+ KA2 gefördert und von der Université de La Réunion koordiniert. Die Universität Salzburg war als Ko-Koordinatorin beteiligt. Weitere Partnerinstitutionen waren die Universität Wien, die Universität Hamburg, die Università Roma Tre, die Universidade Católica Portuguesa und die Universität Thessalien.

An der Universität Salzburg wurde das Projekt von Margareta Strasser (Ko-Koordination und lokale Koordination), Christoph Hülsmann und Theresa Bogensperger (Sprachenzentrum) umgesetzt.


Projektwebsite:  https://sites.google.com/view/pepproject/accueil

Projektdaten

  • Erasmus+ KA2
  • Projektnummer: 2023-1-FR01-KA220-HED-000160820
  • Fördersumme: 400.000 €
  • Laufzeit: 1. September 2023 bis 31. August 2026

Logo - PEP

Dr. Margareta Strasser

Ko-Koordination und lokale Koordination

Universität Salzburg | Sprachenzentrum

Erzabt-Klotz-Straße 1 | A-5020 Salzburg

Tel: +43 662 8044-4398

E-Mail an Dr. Margareta Strasser

Foto: Projekt PEP