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News

Einladung: Gender Lectures & Perfomance Series mit dem Titel „May Ayim’s Blues in Black and White“

Es ist eine besondere Freude für Prof. Zoe Lefkofridi (PLUS) und Prof. Michaela Schwarzbauer (Mozarteum), dass diesmal die promovierte Kommunikationssoziologin, Autorin und Künstlerin Dr. phil Natasha A. Kelly Vortragende der „Gender, Lecture and Performance Series“ sein wird.
Die Kunstinstallationen von der in London geborene und in Deutschland sozialisierte Dr. Natasha Kelly wurden u.a. am Deutschen Historischen Museum Berlin und am Deutschen Hygiene Museum Dresden gezeigt. Mit ihrer preisgekrönten und international gereisten Dokumentation „Millis Erwachen“ feierte sie ihr Filmdebüt auf der 10. Berlin Biennale 2018. Basierend auf ihrem Buch „Sisters & Souls“ (2015) wurde das sequentielle Empowerment-Theater „M(a)y Sister“ zum Gedenken an die Afro-Deutsche Dichterin May Ayim zwischen 2016 und 2018 unter ihrer künstlerischen Leitung am HAU Hebbel am Ufer Theater in Berlin inszeniert. Ihr Regiedebüt beging sie 2019 mit der internationalen Aufführung ihrer Dissertationsschrift „Afrokultur. Der Raum zwischen gestern und morgen“ (2016) in drei Ländern (Brasilien/USA/Deutschland) und drei Sprachen (portugiesisch/englisch/deutsch).
In dieser Einheit der Gender Lectures & Perfomance Series mit dem Schwerpunkt „Gender & Race“, wird Dr. Kelly die Arbeit von  der renommierten Afro-Deutschen Aktivistin, Akademikerin, Dichterin und Künstlern May Ayim diskutieren. Aktivistin, Wissenschaftlerin und Spoken Word Performerin May Ayim prägte die afrodeutsche Identität wie keine andere. Sie wählte nicht nur Poetry, sondern auch den Blues, um ihre persönliche und politische Lebenssituation Ausdruck zu verleihen. Damit reihte sie sich in die Tradition der so genannten Blues Frauen* der Amerikas ein und stellte über Call-and-Response eine Verbindung zwischen ihrer eigenen Identität als Schwarze Deutsche und ihren westafrikanischen Wurzeln her. Der Blues erhält als formgebende Grundlage von May Ayims Texten eine neue Dimension und ermöglicht es, Schwarze deutsche Geschichte als Teil der Schwarzen Weltgeschichte erkennbar und erlebbar zu machen.
Die Veranstaltung wird virtuell über Zoom auf Englisch am 14. Dezember 2020 um 17.00 Uhr abgehalten.
Zugang über Zoom:
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Poster May Ayim