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Veröffentlicht am
Oktober 12, 2026
Letzte Aktualisierung: Oktober 12, 2026

Fabienne Lind: Neue Professorin für Methoden der digitalen Kommunikationswissenschaft

Mit Oktober 2026 hat Fabienne Lind die Professur für Quantitative Methoden der digitalen Kommunikationsforschung am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg übernommen.

Lind absolvierte ihr Bachelorstudium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Hohenheim und wechselte anschließend für den englischsprachigen Master Communication Research an die Universität Wien. Dort promovierte sie 2021 in Kommunikationswissenschaft mit einer Arbeit über „Multilingual Automated Content Analysis for Comparative Communication Research“.

Seit 2022 war sie als Universitätsassistentin (Postdoc) im Computational Communication Science Lab an der Universität Wien tätig. Dort koordinierte sie die Projekte Multilingual Embeddings as Maps of Equivalent Meaning (MEMEM) und war für ein Arbeitspaket im Horizon Europe Projekt Climate Inequality and Democratic Action: The Force of Political Emotions (CIDAPE) verantwortlich.

Forschungsaufenthalte und wissenschaftliche Kooperationen führten Lind unteranderem als Hannah-Arendt-Fellow an das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, sowie an das Weizenbaum-Institut in Berlin und an die Hebrew University of Jerusalem.

Seit Oktober 2026 ist Lind nun Professorin für Quantitative Methoden der digitalen Kommunikationsforschung am Fachbereich für Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg.

An der Universität Salzburg widmet sich Lind der Forschung an der Schnittstelle von digitaler Kommunikationsforschung und Computational Social Science. Darüber hinaus forscht sie auch zu gesellschaftlichen Transformationsprozesse in digitalen Öffentlichkeiten, insbesondere zu den Themen Klimawandel, Migration und Geschlechtergerechtigkeit. Weitere Schwerpunkte bilden mehrsprachige und plattformübergreifende Forschungsansätze sowie die kritische Auseinandersetzung mit neuen KI-Anwendungen in der Kommunikationswissenschaft.

In der Lehre wird Lind an Lehrveranstaltungen zu empirischen Forschungsmethoden, Statistik sowie digitalen und computergestützten Methoden der Kommunikationswissenschaft mitwirken. Darüber hinaus wird sie auch forschungsorientierte Seminare zu politischer Kommunikation, Umwelt- und Klimakommunikation sowie internationaler Kommunikation anbieten.

Für die kommenden Jahre plant Lind den Aufbau eines Forschungsprogramms, das aktuelle KI- und computergestützte Methoden mit der Analyse gesellschaftlicher Transformationsprozesse verbindet. Studierende sollen dabei aktiv eingebunden werden, darüber hinaus setzt Lind auf die Zusammenarbeit mit Kolleg*innen aus benachbarten Disziplinen, sowie außeruniversitären Partner*innen um gesellschaftliche Fragestellungen gemeinsam zu bearbeiten.

An Salzburg schätzt Lind insbesondere die Verbindung aus persönlicher Atmosphäre und wissenschaftlichem Gestaltungsspielraum. Die neu geschaffene Professur biete ihr die Möglichkeit, innovative und kritische Methodenforschung aufzubauen, eigene Schwerpunkte zu setzen und diese gemeinsam mit Kolleg*innen und Studierenden weiterzuentwickeln.

„Die kurzen Wege und interdisziplinären Anknüpfungspunkte machen das besonders attraktiv. Und dass die Berge und die Natur so nah sind, macht Salzburg auch außerhalb der Universität zu einem sehr schönen Ort zum Ankommen“, so Lind.


KONTAKT:

Univ.-Prof.in Dr.in Fabienne Lind | Kommunikationswissenschaft
Rudolfskai 42 | 5020 Salzburg
E-Mail:
Tel.: +43 662 8044-4164

Portraitfoto von Professorin Fabienne Lind

Tamara Stangl, BA MA MA

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