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Frische Perspektiven, branchenspezifisches Fachwissen und aktuelle Praxiserfahrungen für die Bundespolizei

„Menschenrechtstrainings für Polizeibedienstete tragen dazu bei, die Rechte und Würde jedes Einzelnen zu respektieren und zu schützen. Eine solche Ausbildung hilft, Diskriminierung zu verhindern, das Vertrauen der Gemeinschaft zu stärken und die Beziehungen zwischen der Polizei und der Öffentlichkeit zu verbessern.“ (Oberst Rupert GRUBER, BA MA MEd, Leiter des Bildungszentrums der Sicherheitsakademie Steiermark)

Externe Vortragende in der Ausbildung können einen Mehrwert bieten, indem sie frische Perspektiven, branchenspezifisches Fachwissen und aktuelle Praxiserfahrungen einbringen. Sie können den Lernenden neue Einsichten vermitteln, innovative Ansätze vorstellen und aktuelle Trends aufzeigen, die nicht aus internen Quellen stammen. Außerdem können externe Vortragende dazu beitragen, das Netzwerk der Lernenden zu erweitern.“ kommentiert Oberst Rupert GRUBER, BA MA MEd, Leiter des Bildungszentrums der Sicherheitsakademie Steiermark, die Einbindung von externen Lehrenden in das Polizeitraining.

Oberst Rupert GRUBER, BA MA MEd, Leiter des Bildungszentrums der Sicherheitsakademie Steiermark

Vom 19.-21. März 2024 wurde im Bildungszentrum der   Sicherheitsakademie Steiermark in Graz das Modul „Menschenrechte“ im Team-Teaching durchgeführt. Oberst Friedrich KOVAR (Bundesministerium für Inneres, Abteilung II/BPD/3 – Ressourcensteuerung) als „interner“ und Dr. Robert KRAMMER vom ÖIM als „externer“ Trainer moderierten die mehrtätige Ausbildung.

Die 37 Personen umfassende Klasse befindet sich derzeit in der Laufbahnausbildung für Bedienstete der Verwendungsgruppe E2a. Sie ist die „Tür“ zur mittleren Führungsebene des Polizeidienstes.

Oberst Rupert GRUBER: „Die menschenrechtliche Ausbildung in der Dienstführenden-Ausbildung (GAL E2a) ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass Polizeibeamt*innen die Rechte und Würde jedes Einzelnen respektieren und schützen. Eine solche Ausbildung hilft dabei, Diskriminierung zu verhindern, das Vertrauen der Gemeinschaft zu stärken und die Beziehungen zwischen der Polizei und der Öffentlichkeit zu verbessern. Darüber hinaus trägt eine menschenrechtliche Ausbildung dazu bei, Missbräuche zu verhindern, die Rechtsstaatlichkeit zu fördern und die Polizei in die Lage zu versetzen, effektiv und rechtmäßig gegen Vergehen und Verbrechen vorzugehen. Dabei muss immer der Gedanke vorhanden sein: „Ich verwirkliche Menschenrechte von jemanden!“ und nicht „Ich übe suppressive Macht dank Uniform, Bewaffnung und entsprechendem staatlichen Rang aus.“ (Zitat: Mag. Heinz Patzelt, 2015)

Jährlich finden an neun Standorten der Sicherheitsakademie Lehrgänge für künftige dienstführende Beamt*innen im Exekutivdienst der Bundespolizei statt. Das Österreichische Institut für Menschenrechte (ÖIM) ist im Pool der Menschenrechtstrainer*innen des BM für Inneres im Lehrgegenstand „Menschenrechte“ durch Dr. Robert Krammer vertreten.

 → Zur Institutsseite des ÖIM

 

Bild: Oberst Friedrich KOVAR (Bundesministerium für Inneres, Abteilung II/BPD/3 – Ressourcensteuerung), Dr. Robert Krammer (ÖIM), Oberst Rupert GRUBER, BA MA MEd (Leiter des Bildungszentrums der Sicherheitsakademie Steiermark) v.l.n.r.

 

 

: Oberst Friedrich KOVAR (Bundesministerium für Inneres, Abteilung II/BPD/3 - Ressourcensteuerung), Dr. Robert Krammer (ÖIM), Oberst Rupert GRUBER, BA MA MEd (Leiter des Bildungszentrums der Sicherheitsakademie Steiermark) v.l.n.r