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Veröffentlicht am
April 24, 2026
Letzte Aktualisierung: April 24, 2026

Katherina Braschel – „Heim holen“ | Lesung und Podiumsdiskussion

Katherina Braschel – „Heim holen“ | Donnerstag, 30. April 2026, 17:15-18:45  | Unipark Nonntal | Hörsaal E.004 (Anna Bahr-Mildenburg)

Keine Anmeldung erforderlich. Eintritt frei.

zur Autorin

Katherina Braschel, geboren 1992 in Salzburg, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien, lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Wien. Sie hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, u. a. den Förderpreis der Rauriser Literaturtage (2019) und den WORTMELDUNGEN-Förderpreis (2019), den Limburg-Preis (2022). 2020 publizierte sie den experimentellen Band „es fehlt viel“. „Heim holen“ ist ihr erster Roman.

„Heim holen“

Familienhistorische Recherche und Erinnerung verwebt Katherina Braschel zu einem zart erzählten Debütroman, der radikale Fragen stellt.

Aufgewachsen ist Lina, ein Kind der 1990er, in einer Welt, die aus der Zeit gefallen scheint: in einer donauschwäbischen Gemeinschaft, die sich nach Vertreibung und Flucht in Salzburg angesiedelt und ihr traditionelles Leben nach 1945 dort fortgesetzt hat. Als Lina eines Abends von der SS-Mitgliedschaft ihres Großvaters erfährt, beginnt sie, nach Antworten jenseits der großen Opfererzählung zu suchen. Zerrissen zwischen der Liebe zu ihren verstorbenen Großeltern und ihrer eigenen Politisierung, will sie erstmals das Schweigen brechen. Getragen von ihren engen Freund*innen stellt sich Lina ihrer Familiengeschichte und bricht zu einer Recherche auf, die sie bis nach Belgrad führen wird. Als sie endlich auch die Konfrontation mit ihrer Mutter sucht, wird das zur Zerreißprobe …

Katherina Braschel