Marketing am Wendepunkt

Positionierung von Abfall als wertvolle Ressource
Während Themen wie Nachhaltigkeit, ökologische Verantwortung und die Klimakrise in der öffentlichen Debatte zunehmend in den Hintergrund geraten und andere Kräfte wie die Öllobby und rechte Parteien alte Denkmuster wiederbeleben, wollen wir an der Universität Salzburg bewusst dagegenhalten. Mit unseren Forschungsarbeiten an der Facheinheit Marketing verstehen wir Marketing nicht nur als Absatzmotor, sondern als Resonanzraum für Veränderung. Das hat „transfer -Zeitschrift für Kommunikation und Markenmanagement“ aufgegriffen und wir sind stolz, hier diesen Beitrag zu leisten:
🚀 Marketing am Wendepunkt: Vom Absatzmotor zum Architekten des Wandels 🚀
Was, wenn wir Lebensmittelabfall nicht länger als „Müll“, sondern als wertvolle Ressource begreifen? Unsere Studie zeigt: Gesetze allein schaffen dafür kaum Legitimität. Die eigentliche Kraft kommt aus kulturellen Narrativen, gelebten Werten und mutigen Marken.
Drei unbequeme Wahrheiten:
1️⃣ gesetzliche Regulierung hinkt hinterher – oft noch gefangen in linearer Logik.
2️⃣ Start-ups, die zirkulär denken, kämpfen gegen alte Strukturen.
3️⃣ Marketing muss mehr können als „grün erzählen“ – es muss neue Bedeutungen schaffen.
👉 Die Zukunft des Marketings heißt:
Legitimität bauen, Resonanz erzeugen, Kultur verändern.
Den ganzen Beitrag gibt’s hier: transfer- Zeitschrift für Kommunikation und Markenmanagement (Der Volltext ist über die Universitätsbibliothek der Universität Salzburg zugänglich.)