Rechnungslegung und Steuerlehre

Herzlich Willkommen im Bereich Rechnungslegung und Steuerlehre!

von links: 1. Reihe: Dominik Lettner, Elisabeth Großauer, Sabine Urnik, Elisabeth Steinhauser, Reinhard Büger; 2. Reihe: Michaela Fellinger, Tanja Schmidbauer, Bettina Ackermann; nicht im Bild: David Huber


 

Aktuelles

8. BEPS-Tagung „Richtlinien-Entwürfe zur Unternehmensbesteuerung und Betriebsstätten im Spannungsfeld“

Die von der EU im Bereich der Unternehmensbesteuerung seit Jahren bestehenden Bestrebungen zur Harmonisierung und Vereinfachung einerseits, sowie zur Bekämpfung von Missbrauch und Gewinnverlagerungen andererseits, beeinflussen seit Jahren die steuerlichen Vorschriften in den Mitgliedsstaaten der EU. Teile dieser Bestrebungen – wie etwa die globale Mindestbesteuerung – wurden bereits in die nationalen Steuergesetze der Mitgliedstaaten integriert und daher bereits im Rahmen vergangener BEPS-Tagungen an der PLUS vorgestellt und diskutiert. Die vom WissensNetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt der Universität Salzburg (PLUS) gemeinsam mit BDO und LeitnerLeitner veranstaltete 8. BEPS-Tagung am 25.4.2024 an der PLUS widmete sich mit zahlreichen Vorträgen aus Finanzverwaltung, Praxis und Wissenschaft den weiteren Richtlinien-Entwürfen der EU im Bereich der Unternehmensbesteuerung und zeigt potenzielle Auswirkungen etwa für multinationale Unternehmensgruppen, Betriebsstätten und Investoren im Spannungsfeld auf.

In Session 1 (moderiert von StB. Dr. Clemens Nowotny, LeitnerLeitner) bot der Vortrag von Dr.in Sabine Schmidjell-Dommes (BMF) zunächst einen Überblick über die verschiedenen EU-Richtlinien-Entwürfe sowie eine Einschätzung zu deren Umsetzung. In Bezug auf den BEFIT-Richtlinien-Entwurf wurden im Vortrag von Assoz.-Prof.in MMag.a Dr.in Michaela Fellinger und Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Sabine Urnik (beide PLUS) ausgewählte Aspekte der „vereinfachten“ Gewinnermittlung nach den BEFIT-Regelungen einer genaueren Analyse unterzogen. Der anschließende Vortrag von StB. Mag. Alexander Kras (LeitnerLeitner) widmete sich einer Darstellung der wesentlichen Inhalte des FASTER-Richtlinien-Entwurfs.

In Session 2 zum Thema „Betriebsstätten und Verrechnungspreise“ (moderiert von Assoz.-Prof.in MMag.a Dr.in Michaela Fellinger, PLUS) referierte StB.in Mag.a Alexandra Dolezel (BDO) über die zahlreichen Spannungsfelder in der Besteuerung und Berichterstattung iZm Betriebsstätten. Im daran anschließenden Vortrag von HR Mag. Roland Macho (Finanzamt für Großbetriebe) standen die Verrechnungspreise und der TP-Richtlinien-Entwurf und deren Implikationen zu Amount B im Fokus.

Nach und zwischen den beiden Vortragsblöcken bot sich den Teilnehmer:innen die Möglichkeit zur Diskussion und zum Austausch mit den Vortragenden und dem Podium. Wir bedanken uns für die zahlreichen Teilnahme sowie die positiven Rückmeldungen zur Organisation und den Inhalten der Tagung.

 


WTS-FAST-Masterarbeiten-Preis 2024 – 1. Preis an Magdalena Lichtmannegger

Die Masterarbeit von Magdalena Lichtmannegger, LLM.oec. wurde mit dem 1. Platz des WTS-FAST-Masterarbeiten-Preises 2024 ausgezeichnet. Die Arbeit wurde zum Thema „Die Unternehmensbeendigung im Rechtsformvergleich: Eine qualitative und quantitative Analyse der steuerlichen Vorteilhaftigkeit und der Umgründung als Gestaltungsinstrument“ am Fachbereichsteil Rechnungslegung und Steuerlehre verfasst und von Ass.-Prof. Dr. Elisabeth Steinhauser betreut.

Der jährlich von der WTS Group AG (World Tax Service Group AG) in Zusammenarbeit mit der „Forschungsgruppe anwendungsorientierte Steuerlehre“ (FAST) verliehene Preis ehrt die besten drei Masterarbeiten im Bereich der anwendungsorientierten Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre. Die PLUS ist durch Univ.-Prof. Dr. Sabine Urnik an der Forschungsgruppe   FAST beteiligt. 

Die Verleihung fand am 7. März 2024 im Rahmen des 9. Kongresses der „Forschungsgruppe anwendungsorientierte Steuerlehre“ (FAST) an der Universität Trier statt.

Weitere Informationen zum Preis können Sie  hier nachlesen.

Preisträger WTS-FAST-Masterarbeiten-Preis 2024

Fotocredit: Sarah Endres


24.01.2024: Praxisdialog im Steuerrecht

Am 24. Jänner 2024 fand wieder ein Praxisdialog im Steuerrecht mit dem Titel „Grenzüberschreitende Erwerbstätigkeiten – Änderungen des DBA Deutschland sowie weitere aktuelle Entwicklungen“ statt, der von Univ.-Prof. Dr. Sabine Urnik, Ass.-Prof. Dr. Elisabeth Steinhauser, LLM.oec. und Univ.-Prof. Dr. Christoph Urtz initiiert und vom WissensNetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt organisiert wurde. Entgegen der ursprünglichen Planung als Präsenzveranstaltung war es aus organisatorischen Gründen kurzfristig erforderlich, den Praxisdialog auf eine Online-Abhaltung umzustellen. Dies ermöglichte eine knappe Verdoppelung der Teilnehmer*innenzahl im Vergleich zur geplanten Präsenzveranstaltung, die bereits ausgebucht war.

Dino HöppnerNach den Begrüßungsworten von Ass.-Prof. Dr. Elisabeth Steinhauser, LLM.oec. wurde der inhaltliche Teil der Veranstaltung mit dem Hauptvortrag eröffnet, in welchem sich StB Dr. Dino Höppner, M.Sc. (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder) dem Änderungsprotokoll zum DBA Deutschland widmete. Von diesen Änderungen sind vor allem Grenzgänger und öffentlich Bedienstete betroffen. Durch eine detaillierte Gegenüberstellung der früheren und neuen Rechtslage analysierte Dr. Höppner die steuerlichen Auswirkungen für diese Personengruppen und unterzog die Neuerungen einer kritischen Würdigung.

Elisabeth Steinhauser

Darauf aufbauend gab Ass.-Prof. Dr. Elisabeth Steinhauser, LLM.oec. einen Überblick über die Vielzahl der abgabenrechtlichen Fragestellungen, die in Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Homeoffice-Tätigkeiten von Arbeitnehmern zu beachten sind. Dabei wurde der inhaltliche Bogen von der Lohnsteuer über die Sozialversicherung bis hin zur umstrittenen Homeoffice-Betriebsstätte gespannt.

Fellinger

Abschließend referierte Assoz. Prof. MMag. Dr. Michaela Fellinger zur komplexen Thematik der Ferngeschäftsführung im Abkommensrecht. Dabei verwies sie nicht nur auf das Erfordernis der korrekten steuerlichen Qualifikation der Geschäftsführerbezüge, sondern auch auf die im Einzelfall erforderliche Prüfung von steuerlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Wir bedanken uns für das große Interesse und die zahlreichen positiven Rückmeldungen zu dieser Veranstaltung.


Urnik/Fritz-Schmied (Hrsg) 

Neuerscheinung: Bilanzsteuerrecht mit Bezügen zum UGB und KStG. Jahrbuch 2023

Verlag Österreich, Wien 2023

Bilanzsteuerrecht mit Bezügen zum UGB und KStG - Jahrbuch 2023Gesetzliche Neuerungen, steuerliche Rechtsfolgen und Analyse des Normbestands

Die diesjährige Ausgabe des Jahrbuches Bilanzsteuerrecht beschäftigt sich im ersten Teil mit den Neuerungen des AbgÄG 2023, einschlägigen Auslegungen aus dem EStR-Wartungserlass 2023 sowie den steuerlichen Rechtsfolgen und sich eröffnenden Auslegungsfragen infolge aktueller Rechtsprechungen. Daneben wird ein Ausblick auf künftig geplante Gesetzesvorhaben gewährt.
Anschließend werden auch traditionelle bilanzielle Themenstellungen untersucht. Vor dem Hintergrund einer intendierten Harmonisierung, die neben der traditionellen unternehmens- und steuerbilanziellen Einheitsbilanz auch die internationale Rechnungslegung nach IAS/IFRS umfassen kann, werden diese Themenstellungen einer systemkritischen Normenanalyse unterzogen.
Die einzelnen Beiträge sind jeweils problemorientiert verfasst, akzentuieren zudem kontextbezogen steuerliche Gestaltungsüberlegungen und sind daher sowohl für die Wissenschaft als auch für die Praxis interessant.

©NWV

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22.6.2023: Praxisdialog im Steuerrecht „Ausgewählte Themen aus der aktuellen steuerrechtlichen Judikatur“

Am 22. Juni 2023 durften wir an der PLUS wieder zahlreiche interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Praxisdialog im Steuerrecht begrüßen. Die Veranstaltung, die von Univ.-Prof. Dr. Sabine Urnik, Univ.-Ass. Dr. Elisabeth Steinhauser, LLM.oec. und Univ.-Prof. Dr. Christoph Urtz initiiert und durch das WissensNetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt organisiert wurde, trug den Titel „Ausgewählte Themen aus der aktuellen steuerrechtlichen Judikatur“ und umfasste sehr anspruchsvolle, aber auch erkenntnis- und abwechslungsreiche Referate.

Nachbericht

Vielen Dank Ihre Teilnahme!


05.06.2023: Praxisdialog im Steuerrecht

Es referierten und diskutierten für Sie zum Thema „Vermögensübergang im Lichte der Neuerungen durch Judikatur und Verwaltungspraxis“(in alphabetischer Reihenfolge):

Nachbericht

Wir bedanken uns für die lebhafte Diskussion und die zahlreiche Teilnahme!


7. BEPS-Tagung: „Pillar One und Pillar Two sowie Verrechnungspreise im Marketing und Vertrieb“

Am Donnerstag, den 27. April 2023 fand an der Universität Salzburg die 7. BEPS-Tagung unter dem Dachthema „Pillar One und Pillar Two sowie Verrechnungspreise im Marketing und Vertrieb“ statt. Die vom Wissensnetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt der Universität Salzburg (PLUS) gemeinsam mit BDO und LeitnerLeitner veranstaltete Tagung bot in 2 Sessions ein facettenreiches Programm rund um Pillar One und Pillar Two. Fachvortragende aus der Praxis und Wissenschaft referierten und diskutierten zu den Herausforderungen der geplanten Einführung einer globalen Mindestbesteuerung (Pillar Two) sowie zur Neuverteilung von Besteuerungsrechten und zur Ausweitung von Besteuerungsrechten von Marktjurisdiktionen nach Pillar One.

Nachbericht


Urnik/Fritz-Schmied (Hrsg) 

Neuerscheinung: Bilanzsteuerrecht mit Bezügen zum UGB und KStG. Jahrbuch 2022

NWV Verlag, Wien 2022

Cover Jahrbuch 22Traditionelle steuerliche Themenstellungen und gesetzliche Neuerungen erfordern Überlegungen zu deren Auswirkungen im steuerlichen Gesamtkontext und eine kritische Betrachtung von systematischen Bruchstellen sowie eine Neuausrichtung von Gestaltungsüberlegungen. Dabei nehmen auch die unternehmensrechtlichen Regelungsbereiche (inklusive ihrer zunehmenden Harmonisierung mit internationalen Entwicklungen) aufgrund ihrer maßgebenden Bedeutung für die steuerbilanzielle Gewinnermittlung einen zentralen Stellenwert ein.

Die diesjährige Ausgabe des Jahrbuchs beschäftigt sich einerseits mit den Neuerungen der ökosozialen Steuerreform, deren Einfluss auf ausgewählte Aspekte der Gewinn- bzw Einkommensermittlung ausführlich untersucht wird. Andererseits werden Fragestellungen zur AFRAC-Stellungnahme 14, zu Pauschalrückstellungen im Rahmen des COVID-19-StMG, zur „COVID-19-Investitionsprämie“ und zur Bewertungskategorie OCI aufgegriffen und erörtert. Die einzelnen Beiträge sind jeweils problemorientiert verfasst und daher sowohl für die Wissenschaft als auch für die Praxis interessant.

©NWV

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Straube/Ratka/Rauter (Hrsg)

Neuerscheinung: UGB II – Wiener Kommentar zum Unternehmensgesetzbuch

Manz Verlag, Wien 2022
Band 2: §§ 189-285
3. Auflage

Wiener Kommentar zum UGB Band IIDer Wiener Kommentar zum UGB II ist DAS Nachschlagewerk für Fragen zur Rechnungslegung nach UGB, IAS und IFRS: Detaillierte Kommentierungen berücksichtigen die jüngsten Novellen, Fachgutachten von AFRAC, KFS und IDW sowie aktuelle Literatur.

Aktuell überarbeitet und mit Hinweisen auf Besonderheiten bei Bilanzierung und Bewertung durch COVID-19:

  • §§ 201-211: Ansatz und Bewertung
  • §§ 231-235: Gewinn- und Verlustrechnung
  • §§ 243a-244; § 245a: Berichtspflichten, Konzernabschluss
  • § 253: Vollkonsolidierung: Grundsätze, Vollständigkeitsgebot
  • §§ 277-279: Offenlegung

©Manz Verlag

Mit Beiträgen von Sabine Urnik, Michaela Fellinger, Elisabeth Steinhauser und Reinhard Büger.

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Urnik/Urtz/Hirschler/Fellinger (Hrsg)

Neuerscheinung: Handbuch Körperschaften

Manz Verlag, Wien 2022

Hanndbuch Körperschaften

Das „Handbuch Körperschaften“ widmet sich den zentralen Themen der Körperschaftsbesteuerung. Es bietet eine Kombination aus ausführlichen Kommentierungen der wichtigsten Bestimmungen des KStG, wissenschaftlicher Aufarbeitung und betriebswirtschaftlich optimierenden Analysen zu wesentlichen Frage- und Problemstellungen bei Körperschaften. Ausführlich dargestellt werden:

  • Normentatbestand
  • steueroptimale Gestaltungsüberlegungen
  • Handlungsempfehlungen
  • internationaler Kontext

Inklusive fundierten Überlegungen zu neuen Regelungen wie Hinzurechnungsbesteuerung, hybriden Gestaltungen und Zinsschranke.

©Manz Verlag

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AUTORIN DES MONATS · RECHTaktuell 04/2021 – Manzverlag

Univ.-Prof. Dr. Sabine Urnik

Steuern mit Leidenschaft

Univ.-Prof. Dr. Sabine Urnik

Steuerrecht für Studierende spannend zu gestalten, ist ihr ein wichtiges Anliegen. Ihre Motivationskraft ist legendär.

Vor ihrem Bildschirm hat Sabine Urnik in den letzten Monaten sehr viel Zeit verbracht. Von März bis Mai war die Universität Salzburg geschlossen, aber trotzdem gab es für sie als Vizedekanin unendlich viele Aufgaben zu erledigen. „Früher“, sagt sie, war ihre Wohnung einmal ein bewusst internetfreier Ort zum Abschalten und Sich entspannen gewesen, „seit März bin ich rund um die Uhr online, auch bis spätabends“. So sei sie zu einer Expertin im Internetkonferenzsystem Webex geworden. „Ich bin froh, dass meine Kolleginnen und Kollegen geimpft sind, sich die Lage entspannt und wenigstens teilweise Treffen an der Universität in Salzburg im Schichtbetrieb wieder möglich sind.“ Als positiver Mensch sieht sie immer auch die guten Seiten einer Krise. Durch die Coronapandemie hätten sich die Universitäten technisch auf den neuesten Stand gebracht, was langfristig vorteilhaft sei.

© Franke/Manz

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Urnik/Fritz-Schmied (Hrsg) 

Bilanzsteuerrecht mit Bezügen zum UGB und KStG. Jahrbuch 2021

NWV Verlag, Wien 2021

Jahrbuch Bilanzsteuerrecht

Zahlreiche traditionelle steuerliche Themen erfordern Überlegungen zu Auswirkungen im steuerlichen Gesamtkontext und bewirken ferner eine stete kritische Betrachtung systematischer Bruchstellen und uU Neuausrichtungen steuerlicher Optimierungsstrategien. Dabei nehmen die unternehmensrechtlichen Regelungsbereiche, die über das Maßgeblichkeitsprinzip den steuerlichen Rahmen beeinflussen, ebenfalls einen zentralen Stellenwert ein. Auch der Einfluss internationaler Entwicklungen (etwa durch die internationale Rechnungslegung) ist nicht abschließend geklärt.In der vorliegenden Ausgabe des Jahrbuches Bilanzsteuerrecht 2021 werden sowohl aktuelle steuerliche Problem- und Optimierungsthemen (Homeoffice und Verlustrücktrag bzw „COVID-19-Rücklage“) als auch Fragen der zukünftigen Entwicklungen zu zentralen Themen wie der Einheitsbilanz, einer (verbleibenden) Abzugsfähigkeit von Fremdkapitalzinsen, den Harmonisierungspotenzialen bei für finanzielle Vermögensgegenstände/-werte relevanten Bewertungsparametern, der Berichterstattung umweltspezifischer Aspekte sowie den Anwendungsvoraussetzungen und Rechtsfolgen einer Aufgabe der Going-Concern-Prämisse akzentuiert. Die einzelnen Beiträge sind jeweils problemorientiert verfasst und können daher sowohl im Rahmen einer wissenschaftlichen als auch praxisorientierten Auseinandersetzung interessieren.
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Kofler/Urnik/Rohn (Hrsg)

Handbuch Betriebsaufgabe und Wechsel der Gewinnermittlung

Praktische Vorgehensweise und steuerliche Konsequenzen

Linde Verlag, Wien 2020

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesDie Betriebsaufgabe hat zahlreiche steuerliche Aspekte, die in diesem Handbuch auf Basis der aktuellen Rechtsprechung behandelt werden. Neben der praxisorientierten und systematischen Aufbereitung der Vorgehensweise bei einer Betriebsaufgabe werden dem Wechsel der Gewinnermittlung und der steuerlichen Behandlung der Aufgabe- und Übergangsgewinne breiter Raum eingeräumt. Zudem enthält das Werk eine gesamthafte Betrachtung der ertrag- und umsatzsteuerlichen Konsequenzen.
Mit der Darstellung zur konkreten Gestaltung einer Betriebsaufgabe und Überlegungen zur steuerlichen Optimierung bietet das Buch, das nunmehr in dritter Auflage vorliegt, unverzichtbare Unterstützung in dieser letzten Phase eines Betriebes.

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Reichel/Pfeil/Urnik (Hrsg)

Die Arbeit ist immer und überall

Manz Verlag, Wien 2020

Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen ArbeitensBarrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren. Herausforderungen von „Arbeit immer und überall“ wurden im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung des WissensNetzwerks Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt an der Universität Salzburg am 21.11.2019 diskutiert.
Der vorliegende Band enthält die Schriftfassungen der dortigen Referate, die erforderlichenfalls im Lichte von Corona aktualisiert wurden.
Diese Beiträge stammen von: Magdalena Baum, Eveline Breitwieser-Wunderl, Christina Fuchs, Martin Gruber-Risak, Stefanie Hürtgen, Elisabeth Steinhauser, Eva Traut-Mattausch, Sabine Urnik/Reinhard Büger, Raoul Vogel und Katrin Wetsch.
 
 

©Manz

 

 

Bertl/Eberhartinger/Hirschler/Kanduth-Kristen/Tumpel/Urnik (Hrsg)

Handbuch der österreichischen Steuerlehre, Band V Internationale Steuerplanung

Lexis Nexis Verlag, Wien 2020

Band V des Handbuchs der österreichischen Steuerlehre behandelt die Besteuerung international tätiger österreichischer Unternehmen aus betriebswirtschaftlicher Sicht.
Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesNeben den Grundlagen des österreichischen Außensteuerrechts werden die EU-rechtlichen Rahmenbedingungen für die nationale Steuergesetzgebung sowie das OECD-Musterabkommen als Basis der meisten von Österreich abgeschlossenen Doppelbesteuerungsabkommen dargestellt und unter unternehmerischen Aspekten analysiert. Dabei finden auch die wesentlichen Aspekte des BEPS-Projekts der OECD Berücksichtigung. Basierend auf den rechtlichen Rahmenbedingungen ist das letzte Kapitel der betrieblichen Gestaltung und Organisation der grenzüberschreitenden Tätigkeiten wirtschaftlicher Einheiten gewidmet. Dieses Werk richtet sich aufgrund seines Aufbaus sowohl an Studierende der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre als auch an Praktiker, die für international operierende Unternehmen in der steuerlichen Beratung tätig sind.

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Kanduth-Kristen/Urnik/Fritz-Schmied (Hrsg)

Gedenkschrift Herbert Kofler –
Herausforderungen im Unternehmenssteuerrecht und in der Rechnungslegung

Steuerlehre, Steuerrecht und Rechnungslegung weiterentwickelt

Linde Verlag, Wien 2020

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesDiese Gedenkschrift wurde zu Ehren von Univ.-Prof. Dr. Herbert Kofler, der im März 2019 im 70. Lebensjahr verstorben ist, verfasst.
Sie enthält 26 Beiträge von namhaften Kolleginnen und Kollegen der Steuerlehre, des Steuerrechts, der Rechnungslegung sowie verwandter betriebswirtschaftlicher Teildisziplinen, die sich kritisch mit
– dem nationalen Steuerrecht,
– dem internationalen Steuerrecht und
– der nationalen und internationalen Rechnungslegung
befassen und Vorschläge de lege ferenda präsentieren. Das Kompendium greift Themen und Anliegen des Verstorbenen auf und soll in seinem Sinne einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Rechtsbereiche leisten.

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©Linde


 

Kandler/Steinhauser (Hrsg)

Bilanzanzalyse und Bilanzpolitik: Skriptum mit visuellen Erklärungen zur Jahresabschlussanalyse

Manz Verlag, Wien 2020

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes
Dieses Skriptum enthält zahlreiche visuelle   Darstellungen, die die komplexen Inhalte in innovativer und anschaulicher Form vermitteln. Diffizile Zusammenhänge und die teils umfangreichen Berechnungen sowie die vielschichtigen Aussagen des Themenspektrums der Bilanzanalyse und der Bilanzpolitik sollen besser verdeutlicht, erkannt und erlernt werden können.

Es werden die Grundlagen und Inhalte des Jahresabschlusses erklärt, die Bilanzanalyse mit gängigen Kennzahlen sowie die Bilanzpolitik und deren Auswirkung auf Kennzahlenergebnisse veranschaulicht.
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©Manz

 

 

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes
Nachweis: Linde Verlag

Dr. Elisabeth Steinhauser im BFGjournal zu Gast

Dr. Elisabeth Steinhauser war im Januar 2020 im BFGjournal zu Gast (BFGjournal, Heft 1/2020, 3) und wurde zu ihren aktuellen Forschungsprojekten interviewt. Die Fragen stellte Frau Dr. Angela Stöger-Frank. Das Interview sowie den Link zum Video dazu finden Sie unter
 LindeMedia


 
Urnik/Fritz-Schmied (Hrsg) 
 

Bilanzsteuerrecht mit Bezügen zum UGB und KStG. Jahrbuch 2020

NWV Verlag, Wien 2020
Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesGesetzliche Änderungen (insb durch das Steuerreformgesetz 2020) erfordern Überlegungen zu Auswirkungen im steuerlichen Gesamtkontext und bewirken ferner eine stete kritische Betrachtung systematischer Bruchstellen und uU Neuausrichtungen steuerlicher Optimierungsstrategien. Dabei nehmen die unternehmensrechtlichen Regelungsbereiche, die über das Maßgeblichkeitsprinzip den steuerlichen Rahmen beeinflussen, ebenfalls einen zentralen Stellenwert ein. Im Jahrbuch Bilanzsteuerrecht 2020 werden aktuelle Fragestellungen und Neuerungen in der steuerbilanziellen Gewinnermittlung, zentrale Aspekte betrieblicher einkommen- und körperschaftsteuerlicher Einkünfteermittlung (im Kontext des nationalen Außensteuerrechts) sowie Fragen iZm der Abbildung pandemieindizierter bilanzieller Überlegungen in ihren Bezügen qualitativ analytisch aufgearbeitet und kritisch gewürdigt.

Weiterhin finden auch traditionelle Themen (zB Wertminderungen, Fehlerberichtigungen), die uE aus der Perspektive de lege ferenda an Bedeutung gewinnen, Berücksichtigung. Geboten werden zudem empirische Ergebnisse aus Analysen von Jahresabschlüssen österreichischer Unternehmen, die im Kontext der Ausweistechnik von latenten Steuern sowie einer Redimensionierung der Berichterstattung ausgearbeitet wurden. Die einzelnen Beiträge sind jeweils problemorientiert akzentuiert und können daher sowohl im Rahmen einer wissenschaftlichen als auch praxisorientierten Auseinandersetzung interessieren.

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Pfeil/Reichel/Urnik (Hrsg)

Pflege und Betreuung – Who cares?

Manz Verlag, Wien 2020
Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes
Die Organisation einer leicht zugänglichen, qualitativ hochwertigen sowie leistbaren Pflege und Betreuung ist zweifellos eine der größten aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen: Die Zahl der pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen in Österreich ist jetzt schon hoch. Sie wird angesichts der demographischen Entwicklung und dem zu erwartenden Anstieg von Multimorbidität jedenfalls nicht kleiner werden. Gleichzeitig wird die Sicherstellung einer Deckung des Pflege- und Betreuungsbedarfs im familiären Kontext schwieriger. Auch die Rahmenbedingungen für professionelle Hilfen sind problematisch. Schließlich sind Bereitschaft, aber vielleicht auch die objektiven Möglichkeiten für die Gewährleistung einer nachhaltigen Finanzierung zweifelhaft.

Tragfähige Antworten auf die zahlreich auftretenden Fragen zu finden und Erfolg versprechende Strategien für die Bewältigung der Probleme zu entwickeln, kann nur evidenzbasiert auf Grundlage interdisziplinärer Erkenntnis erfolgen. Dies war der Ansatz der interdisziplinären Fachtagung des an der Universität Salzburg eingerichteten WissensNetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt am 24.01.2019, deren Ergebnisse im vorliegenden Band dokumentiert werden.

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Urnik/Kirchmayr/Steinhauser (Hrsg.)
 

Besteuerung und Wirtschaftsprüfung im Kontext der Digitalisierung

Linde Verlag, Wien 2020
Welche neueBarrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildesn Herausforderungen stellen die Digitalisierung und Automatisierung an das Steuerwesen und an die Wirtschaftsprüfung? Inwieweit beeinflussen die neuen technologischen Entwicklungen die Arbeitsweise und das Tätigkeitsfeld der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer?

Dieses Werk gibt Ihnen nicht nur Antworten auf diese Fragen, sondern hilft Ihnen auch bei der Einordnung innovativer wirtschaftlicher Phänomene und veränderter Geschäftspraktiken in das bestehende steuerrechtliche Normengefüge.
Das Thema Digitalisierung wird dabei aus Sicht des Steuerrechts, der Steuerberatung, der Rechnungslegung sowie der Wirtschaftsprüfung beleuchtet. Mit diesem Werk, verfasst von Praktikern und Wissenschaftlern, bleiben Sie auf dem neuesten Stand.

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©Linde