Biographie


Persönliche Daten


  • Geboren 1975 in Zürich, Staatsbürgerschaft: D / CH
  • Akademische Grade und Funktionen: Mag. phil., Dr. phil., assoziierte Professorin
  • Zwei Kinder: Valentin (*2008), Francisco (*2013)

Schulische und universitäre Ausbildung


  • 1994: Matura in Wetzikon / ZH (Schweiz)
  • 1994–1996: Schauspielschule Zürich, Abschluss mit Diplom
  • 1997–2002: Studium in Zürich (UZH) und München (LMU); Hauptfach: Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters, 1. Nebenfach: Germanistische Linguistik; 2. Nebenfach: Theaterwissenschaft
  • 1999: Auslandsaufenthalt in Halifax/Regina (Kanada)
  • 2002: Magister Artium
  • 2003: Immatrikulation an der Ludwig-Maximilian-Universität München zur Promotion
  • 2004: Aufnahme in das Elitenetzwerk Bayern
  • 2006: Bestandene Doktorprüfung, Gesamtergebnis: summa cum laude
  • 2013: Habilitation an der Universität Salzburg, venia docendi für das wissenschaftliche Fach ‚Ältere deutsche Sprache und Literatur‘

Auszeichnungen, Stipendien, Rufe, Forschungsaufenthalte


  • 2006: Auszeichnung der Dissertation durch den Bayerischen Staatsminister im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern
  • 2009–2010: Förderung durch das Mentoring-Programm im Rahmen von LMUexcellent für hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen bei ihrer Wissenschaftskarriere
  • 2009: Gewinn eines einjährigen Habilitationsstipendiums der LMU zur Förderung von Frauen auf dem Weg zur Professur; Stipendium abgelehnt
  • 2016: Ruf ans Wissenschaftskolleg zu Berlin (Fellowship)
  • 2018: Kurt-Zopf-Forschungsförderpreis der Universität Salzburg (Preisgeld: 10.000 Euro)
  • 2021: Auszeichnung durch die StV Lehramt der Universität Salzburg zur ‚Heldin der Fernlehre‘

Berufstätigkeit


  • 1995–2004: Film-, Fernseh- und Theaterrollen bei verschiedenen Produktionsfirmen in Deutschland, Kanada und der Schweiz
  • 2003–2004: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Jan-Dirk Müller (LMU München)
  • 2004–2006: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des Internationalen Doktorandenkollegs ‚Textualität in der Vormoderne‘
  • 2006–2007: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 573 ‚Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit‘, Projektleiter: Prof. Jan-Dirk Müller (LMU München)
  • 2007–2010: Akademische Rätin auf Zeit (Lehrstuhl Prof. Jan-Dirk Müller, LMU München)
  • 2010–2013: Assistenzprofessorin im Fach ‚Ältere deutsche Sprache und Literatur‘, Fachbereich Germanistik, Universität Salzburg
  • seit 2013: Assoziierte Professorin für ‚Ältere deutsche Sprache und Literatur‘, Fachbereich Germanistik, Universität Salzburg
  • 2017–2018: Fellowship am Wissenschaftskolleg zu Berlin

Ämter, Funktionen, institutionelle Tätigkeiten an der Universität Salzburg


  • seit 2010: Mitglied der Kerngruppe des Interdisziplinären Zentrum für Mittelalter und Frühe Neuzeit (IZMF)
  • 2011–2012: Mitglied der Curricular-Kommission des Fachbereichs Germanistik der Universität Salzburg
  • seit 2012: Konzeption und Durchführung des Research-Seminars des Fachbereichs Germanistik der Universität Salzburg
  • 2014–2017: Mitglied der Kerngruppe des Programmbereichs „Kunstpolemik – Polemikkunst“ (Schwerpunkt: Wissenschaft & Kunst, Universität Salzburg)
  • 2014–2019: Stellvertretende Fachbereichsleiterin des Fachbereichs Germanistik der Universität Salzburg
  • seit 2018: Gutachterin bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • seit 2018: Mitglied der Kerngruppe des Programmbereichs „Figurationen des Übergangs“ (Schwerpunkt: Wissenschaft & Kunst, Universität Salzburg)
  • seit 2019: Stellvertretendes Senatsmitglied der Universität Salzburg
  • seit 2020: Koordinatorin des Erasmus-Programms Salzburg–Berlin (D) / Salzburg–Fribourg (CH)

Drittmittelprojekte


  • 2010–2013: Teilprojektleiterin in der von DFG und ANR geförderten Forschergruppe EUROLAB: „Dynamique des langues vernaculaires dans l’Europe de la Renaissance. Acteurs et lieux. / Dynamik der Volkssprachigkeit im Europa der Renaissance. Akteure und Orte“; Titel des geleiteten Teiprojekts: „Mehrsprachigkeit am Heidelberger Hof in der Mitte des 16. Jahrhunderts“; Homepage:  http://eurolab.meshs.fr
  • 2017–2018: Einjährige Fellowship am Wissenschaftskolleg zu Berlin
  • 2021–2024: Projektleiterin/Antragstellerin: DACH-Projekt „Codex Manesse: Sammlungsaufbau und Kontextualisierung der Autorcorpora“, gefördert von FWF und DFG; Laufzeit: 36 Monate; Projektpartner: Prof. Andreas Hammer, Universität Konstanz; Kooperationspartner*innen: Dr. Karin Zimmermann (Handschriftenkunde/Paläographie, UB Heidelberg), Prof. Dr. Franz-Josef Holznagel (mhd. Lyriküberlieferung, Universität Rostock), Prof. Dr. Manuel Braun (Editionsprojekt LDM, Universität Stuttgart), Prof. Dr. Susanne Wittekind (Kunstgeschichte, Universität zu Köln), Dr. Peter Hinkelmanns (Digital Humanities, Universität Salzburg). Das Projekt hat einen Schwerpunkt in den Digital Humanities.

Organisation von Tagungen


  • 2010: Zusammen mit Jan-Dirk Müller, Ulrich Pfisterer, Fabian Jonietz: ‚Humanistische und vernakulare Kulturen der aemulatio in Text und Bild (1450–1620)‘ des Münchener SFB 573 ‚Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit‘, München 15.–17. April 2010.
  • 2011: Zusammen mit Manfred Kern: ‚Imaginative Theatralität. Szenische Verfahren und kulturelle Potenziale in mittelalterlicher Dichtung, Kunst und Historiographie‘ ( ‚Aliena‘-Tagung), Salzburg, 30. Juni–2. Juli 2011.
  • 2012: ‚Höfe als Laboratorien der Volkssprachigkeit zur Zeit der Renaissance (1480–1620) / Les cours: lieux d’elaboration des langues vernaculaires a la Renaissance (1480–1620), EUROLAB-Kolloquium, München, 7.–8. September 2012.
  • 2015: Zusammen mit Manfred Kern und Peter Kuon: ‚Poesie des Widerstreits. Etablierung und Polemik in den Literaturen des Mittelalters und der Renaissance I‘, Salzburg, 15.–17. Oktober 2015.
  • 2016: Zusammen mit Manfred Kern und Peter Kuon: ‚Poesie des Widerstreits. Etablierung und Polemik in den Literaturen des Mittelalters und der Renaissance II‘, Salzburg, 30. Juni–2. Juli 2016.
  • 2018: Zusammen mit Oliver Primavesi: ‚Lachmanns Erben. Vom Umgang mit Textvarianz in klassischer Philologie und germanistischer Mediävistik‘, Berlin, 8.–9. März 2018.

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gesellschaften


  • seit 2008: Mitglied der Wolfram-von-Eschenbach-Gesellschaft
  • seit 2014: Mitglied der Renaissance Society of America
  • seit 2018: Mitglied des Fellowclubs des Wissenschaftskollegs zu Berlin