© Foto: Michael Brauer Photographie

Univ.-Prof.in Dr.in Margit REITER

Univ.-Prof.in für Zeitgeschichte

Rudolfskai 42, 5020 Salzburg
Tel.: +43 (0) 662-8044-4741
Fax: +43 (0) 662-8044-413
E-Mail:

Raum: 133

Sprechstunde: Dienstag 15.00-16.00 Uhr oder nach Vereinbarung
Zuständiges Sekretariat: Sabine Zapf

 Aktuelle Lehre


Curriculum Vitae

Seit 1.10.2019 Univ.-Prof.in für Europäische Zeitgeschichte an der Universität Salzburg. Davor Dozentin und FWF Senior Research Fellow am Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien; Gastforscherin u.a. am Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas an der FU Berlin und am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin; Senior Research Fellow am Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte (IfZ) München.

Forschung

Nationalsozialismus (KZ, Zwangsarbeit, Opfer und TäterInnen)
Vergleichende Genozidforschung (NS, Ruanda, Herero)
NS-Nachgeschichte (Vergangenheitspolitik/en in Europa)
Antisemitismus und Antiamerikanismus
Beziehungen Israel – Deutschland/Österreich
(Re)Emigration (Shanghai, Frauen)
Generation und Gedächtnis (Familiengedächtnis)
Geschichte der FPÖ
Rechtsextremismus

Publikationen  

Bücher
Die Ehemaligen. Der Nationalsozialismus und die Anfänge der FPÖ, Göttingen 2019.  
Europa und der 11. September 2001 (hg. von Margit Reiter und Helga Embacher) Wien-Köln-Weimar (Böhlau Verlag) 2011.  
Enteignung und Rückgabe. Das sozialdemokratische Parteivermögen in Österreich 1934 und nach 1945 (gemeinsam mit Maria Mesner und Theo Venus), Innsbruck-Wien (Studienverlag) 2007.  
Die Generation danach. Der Nationalsozialismus im Familiengedächtnis, Innsbruck-Wien-Bozen (Studienverlag) 2006 (Neuauflage 2017).  
Unter Antisemitismus-Verdacht. Die österreichische Linke und Israel nach der Shoah, Innsbruck-Wien-München-Bozen (Studienverlag) 2001.
Gratwanderungen. Die Beziehungen zwischen Österreich und Israel im Schatten der Vergangenheit, Wien (Picus) 1998 (gemeinsam mit Helga Embacher).    
Beiträge (Auswahl)
National Socialism in Austria before and after 1945. Nazi Minister Anton Reinthaller and the Origins of the Austrian Freedom Party, in: German Yearbook of Contemporary History, Vo. 5, 2020. 
Antisemitismus in der FPÖ und im „Ehemaligen“-Milieu nach 1945 in Österreich, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Bd. 27, Berlin 2018, 117-149.  
Denazification – Reintegration – Political Fields of Action: NS-tainted Doctors after 1945, in: Wiener Klinische Wochenschrift. The Central European Journal of Medicine 130 (2018) 5, 310-314.
Anton Reinthaller und die Anfänge der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Der politische Wiederaufstieg eines Nationalsozialisten und die „Ehemaligen“ in der Zweiten Republik: in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 66 (2018) Heft 4, 539-575. 
Die österreichische Sozialdemokratie und Antisemitismus: Politische Kampfansage mit Ambivalenzen, in: Ilse Reiter-Zatloukal/Gertrude Enderle-Burcel (Hg.), Antisemitismus in Österreich 1933-1938, Wien-Köln-Weimar 2018, 361-379. 
Inklusion und Exklusion. Zur politischen Formierung ehemaliger NationalsozialistInnen im Verband der Unabhängigen (VdU) und in der frühen FPÖ, in: Zeitgeschichte 44 (2017) Heft 3, 143-159.  
Gegendiskurse. Das (Österreichische) Tagebuch als „intellektuelle Heimat“ für jüdische und linke RemigrantInnen in Österreich nach 1945, in: Wolfgang Straub/Katharina Prager (Hg.), Bilderbuch-Heimkehr? Remigration im Kontext, Wuppertal 2017, 135-150.