Anna-Maria Penetsdorfer

Anna-Maria Penetsdorfer MA (she/her)
Senior Scientist / Projektmitarbeiterin

Arbeitsgruppe Sozialpädagogik
Erzabt-Klotz-Straße 1, Raum 2.252, 5020 Salzburg

Tel.: +43 (0) 662 / 8044-4218
E-Mail:

Kurzvita

Anna-Maria Penetsdorfer studierte an der Universität Salzburg Pädagogik (Bachelor) und Erziehungswissenschaft (Master) mit der Schwerpunktsetzung Sozialpädagogik und Allgemeine Pädagogik. Seit 2019 ist sie als Mitarbeiterin in der AG Sozialpädagogik und verschiedenen in Forschungsprojekten tätig. Während ihres Studiums befasste sich Anna-Maria Penetsdorfer insbesondere mit Fragen zu Geschlechter*gerechtigkeit (u.a. zum Alltag von Frauen* mit Kind(ern) im Kontext der Corona-Pandemie) und (diskursiven) Konstruktionen / Reproduktionen von ‚Weiblichkeit*‘ und ‚weiblicher* Geschlechtlichkeit und Sexualität‘ in einer Salzburger katholisch-sexualpädagogischen Schrift. Seit 2023 ist sie in einem Forschungsprojekt als Projektmitarbeiterin beschäftigt und seit 2025 als Senior Scientist tätig. Zudem ist sie seit 2022 Stipendiatin bei  Pro Scientia. Ihre Masterarbeit wurde 2025 mit dem Erika-Weinzierl-Preis für hervorragende Leistungen in der Geschlechterforschung ausgezeichnet.

Forschungsschwerpunkte und -interessen

  • Deaf Studies und Deaf History / Gehörlosengeschichte
  • Kritische und historische Frauen- und Geschlechterforschung (mit Fokus auf Weiblichkeits*konkstruktionen im Kontext von Care und Mutterschaft/‚Mütterlichkeit‘)
  • Geschichte der Sozialpädagogik / Sozialen Arbeit (in Österreich)
  • Disziplingeschichte der akademischen (Sozial-)Pädagogik in Salzburg
  • disziplinäre Grenzbearbeitungen („Heilpädagogik-(Sozial-)Pädagogik-Psychiatrie“ am Beispiel Salzburg)
  • Rekonstruktive Forschungsmethodik: Diskurstheorie und wissenssoziologische Diskursanalyse, Interpretative Subjektivierungsanalyse

Forschungsprojekte

Laufend:

 

*** Interviewaufruf ***

Ich freue mich auf ein Gespräch mit Ihnen oder, wenn Sie die Einladung an Interessierte weiterleiten. Die Einladung finden Sie  hier auch als Video in Österreichischer Gebärdensprache. Das ÖGS-Video wurde in dankbarer Zusammenarbeit mit Jasmina Marian (Gehörlosenverband Salzburg) erstellt. 

Interviewaufruf gehörlose Frauen

Abgeschlossen:

Publikationen

  • Jenny, A. & Penetsdorfer, A.-M. (2026). Praxis als Forschungspraxis. In S. Haupt, T. Kallenbach & N. Klevermann (Hrsg.), Ein Glossar zum Praxisverständnis Sozialer Arbeit. Praxis als gemeinsame Spurensuche (S. 70-73). Opladen: Verlag Barbara Budrich. [OPEN ACCESS verfügbar unter  Ein Glossar zum Praxisverständnis Sozialer Arbeit]
  • Bütow, B., Jenny M. A. & Penetsdorfer, A.-M. (2025). Partizipation – Bildung – Offene Jugendarbeit. Anregungen für einen Perspektivenwechsel: Reflexionsmomente für das ‚WIE‘. Jugendarbeit, 13-26.
  • Penetsdorfer, A.-M. (2025). ‚Die große Frau‘ oder ‚die große Buhlerin‘ – Konstruktion (weiblicher) Geschlechtlichkeit im Kontext der akademischen Pädagogik im Salzburg der Nachkriegszeit am Beispiel des (Religions-)Pädagogen Leopold Prohaska. Österreichisches Jahrbuch für Soziale Arbeit, 7. DOI 10.30424/OEJS2507134 [double-blind Peer Review] 
  • Holztrattner, M., Jenny, M. A., Penetsdorfer, A.-M. & Bütow, B. (2023). Familien in der Krise? Zwischen Destabilisierung, Refamilialisierung und Retraditionalisierung. In N. Dimmel & G. Schwaiger (Hrsg.), Kinder und Jugendliche in pandemischer Gesellschaft (S. 141-158). Wiesbaden: Springer.  https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-39304-5#about-this-book

Vorträge

  • 25.9.25025: ÖFEB Sektionstagung Sozialpädagogik »Be- und Entgrenzungen – Diskurse, Praktiken und Herausforderungen Sozialer Arbeit«: Vortrag „Methodologische und methodische Grenzbearbeitungen: Sozialpädagogische Forschungspraxis zu und mit Gehörlosigkeit“ im Panel 1A „Grenzbearbeitungen im Kontext von Behinderung*Beeinträchtigung“
  • 19.03.2025: DGfE-Kommissionstagung Sozialpädagogik »Forsch(end)e Sozialpädagogik. Sozialwissenschaftliche und gesellschaftspolitische Positionierungen«: Vortrag Methodologische, methodische und forschungsethische Überlegungen in der Forschungspraxis zu und mit Gehörlosigkeit. Ein Aufarbeitungsprojekt zur ehemaligen ‚Salzburger Landes-Taubstummenanstalt‘ (Ö., 1945-1980)“ im Panel „Sprache(n) als (produktive) Irritation. Methodologische und forschungsethische Überlegungen für die sozialpädagogische Forschung“ mit Univ.-Prof.in Dr.in Birgit Bütow und Lic. Amancay Jenny, MA.
  • 25.09.2024: ÖFEB-Kongress »Diversität diskursiv. Bildungswissenschaftliche Zugänge und pädagogische Perspektiven« (Pädagogische Hochschule Wien): Vortrag „‚Die Frau*‘ ist nicht (mehr) – Diskursive geschlechtsspezifische ‚Veranderung‘ am historischen Beispiel der sexualpädagogischen Aufklärungsschrift (1958/1964) des Salzburger (Religions-)Pädagogen Leopold Prohaska“ im Rahmen des Symposiums »Wissens(re)produktion(en) zwischen Diversität und Normativität« [mit Matthias Steffel, Claudia Schwertl und Sophie Schubert]
  • 07.06.2024: Bundestagung »HALTUNG.MACHT.SELBSTBEWUSST. Ethische Standards der Sozialen Arbeit als Anker in stürmischen Zeiten« des obds in Kooperation mit der Fachhochschule Salzburg (FH Puch/Urstein): Workshop Gelingende(re) Partizipation in der stationären Kinder- und Jugendhilfe“ [mit Amancay Jenny]
  • 03.06.2024: Fachtagung »wertstatt/// jugendarbeit: stärkt und ermöglicht« des Landes Steiermark (Abteilung 6) und des Steirischen Dachverbandes der Offenen Jugendarbeit (Graz): Workshop „Jugendarbeit als Möglichkeitsraum für Bildung und Partizipation“
  • 23.02.2024: Tagung »Geschlechterdimensionen in Geschichte und Geschichtsforschung (zu) Sozialer Arbeit« der AG Historische Sozialpädagogik/Soziale Arbeit (Hochschule RheinMain, Wiesbaden): Vortrag „‚Die große Frau‘ oder ‚die große Buhlerin‘ – Eine katholisch geprägte Sexualpädagogik als ein hegemonialer Bezugspunkt Salzburger Pädagogik?!“

 PLUS Research – Publikations- und Vortragsliste