Univ.-Prof. Dr. Günter Maresch

Univ.-Prof. Dr. Günter MARESCH
Professor

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Beruflicher Lebenslauf

  • 1995: Abschluss des Studiums der Darstellenden Geometrie und Mathematik an der TU-Wien mit dem Schwerpunkt Informatik
  • 1996 – 2014: Lehrtätigkeit als AHS-Lehrer für die Gegenstände Mathematik (M), Informatik (INF), Darstellende Geometrie (DG) und Geometrisches Zeichnen (GZ); Netzwerkadministrator. Arbeitsgemeinschafts-Leiter (ARGE-Leiter) für GZ und DG. Mitverwendung und Anstellung an der Pädagogischen Hochschule Salzburg (vormals Pädagogisches Institut des Bundes in Salzburg)
  • 1998 – 2014: Lehraufträge an der Universität Salzburg für die Lehrveranstaltungen „Darstellende Geometrie“, „Computerunterstützte Geometrie“, „Computerorientierte Anwendungen: Geometrie“ und „Computerorientierte Anwendungen“
  • 2005: Abschluss des Doktoratsstudiums an der Universität Salzburg
  • Seit 1998: Vortragender bei mehr als 300 Tagungen, Konferenzen und LehrerInnenfort- und -weiterbildungen
  • 2014 – 2016: Ass.-Prof. an der Universität Salzburg an der School of Education für Fachdidaktik Mathematik und Geometrie
  • 2016: Habilitation an der Universität Salzburg (venia docendi für Didaktik der Mathematik)
  • 2016 – 2019: Assoz.-Prof. an der School of Education der Universität Salzburg für Fachdidaktik Mathematik und Geometrie
  • Seit 2019: Univ.-Prof. an der School of Education der Universität Salzburg für Fachdidaktik Mathematik und Geometrie
  • Seit 2021: Univ.-Prof. am Fachbereich Mathematik, Arbeitsgruppe „Didaktik der Mathematik und Technologie“
 

Forschungsschwerpunkte

  • Methodik und Didaktik der Unterrichtsfächer Mathematik (M), Geometrisches Zeichnen (GZ) und Darstellende Geometrie (DG)
  • Räumliches Denken /Visuelle Wahrnehmung, Raumvorstellungsvermögen, …)
  • Strategien zur Bearbeitung- und Lösung von geometrischen Aufgaben
  • Curriculumsentwicklung
  • Digitale Medien im Unterricht von Mathematik, Geometrisches Zeichnen und Darstellende Geometrie (speziell CAD Software)
 

Aktuell laufende/s EU-Projekt/e

Mit der Universität Salzburg als Partner und Konsortiumsmitglied wird ab Jänner 2021 ein internationales Forschungsprojekt durchgeführt, das die räumlichen Fähigkeiten speziell von SchülerInnen im Volksschul- und Sekundarstufenalter untersuchen und verbessern will. Zudem soll es dazu beitragen, die Geschlechterlücke im MINT-Bereich STEM zu schließen. MINT steht für Mathematik – Informatik – Naturwissenschaft – Technik, die diesbzgl. englische Bezeichnug STEM für science – technology – engineering – mathematics. Das von der Technischen Universität Dublin in Irland koordinierte Projekt Spatially Enhanced Learning Linked to STEM (SellSTEM; https://sellstem.eu/) wurde mit 4,12 Mio. Euro aus dem Marie Skłodowska Curie Innovative Training Network under Horizon 2020, einer EU 2020-Vorreiterinitiative zur Sicherung der globalen Wettbewerbsfähigkeit Europas, gefördert. Untersuchungen haben gezeigt, dass Personen mit guten räumlichen Fähigkeiten im Vergleich zu Personen mit weniger guten räumlichen Fähigkeiten sehr viel mehr Erfolg und Freude in MINT-Fächern haben und sie deshalb eher ein Studium und eine berufliche Laufbahn im diesem Bereich wählen. Über einen Zeitraum von vier Jahren wird SellSTEM, ein Konsortium von zehn europäischen Universitäten und acht nicht-akademischen Partnern (wie z. B. Microsoft und SAP), 15 Doktoranden ausbilden, um innovative und praktische Ansätze zur Verbesserung der räumlichen Fähigkeiten von SchülerInnen im Volksschul- und Sekundarstufenalter in Europa zu entwickeln, damit diese besser auf das Studium naturwissenschaftlicher, technischer, ingenieurwissenschaftlicher und mathematischer Fächer vorbereitet werden. Dr. Gavin Duffy von der TU Dublin erklärt: „SellSTEM wird Methoden zur Förderung der räumlichen Fähigkeiten von Kindern durch Online-Lernen, taktile Aktivitäten, Maker-Space-Workshop, projektbasiertes Lernen und integriert in den STEM-Lehrplan entwickeln. Wir werden mit LehrerInnen und Lehrerausbildern zusammenarbeiten, um Barrieren und Unterstützungsmöglichkeiten für die Entwicklung räumlicher Fähigkeiten zu identifizieren, so dass nachhaltige Lösungen für den Unterricht angeboten werden können, um die räumliche Fähigkeit von Kindern über das bestehende Niveau hinaus zu steigern. SellSTEM bringt frisches Denken in die Förderung der STEM-Ausbildung und -karrieren und ermöglicht es Europa dadurch, seine Agenda für Wachstum und Beschäftigung zu verwirklichen“. Prof. Dr. Günter Maresch von der Arbeitsgruppe Didaktik der Mathematik, verantwortlicher Wissenschaftler des Projekt-Konsortiums an der Universität Salzburg ergänzt: „Dies wird die erste groß angelegte Studie in Europa sein, die die Auswirkungen der Förderung räumlicher Fähigkeiten auf die Bildungs- und Berufswahl und deren Unterschiede nach Alter, Geschlecht und Region erforscht. An der Universität Salzburg werden wir neue Erkenntnisse über die Rolle der räumlichen Fähigkeiten für einen erfolgreichen MINT-Unterricht in Grund- und Sekundarschulen schaffen und die Ergebnisse unter anderem in der Lehrerbildung umsetzen. “ Die Mitglieder des SellSTEM Konsortiums sind: Technological University Dublin (Irland), Technische Universiteit Delft (Niederlande), Bangor University (UK), Norges Teknisk-Naturvitenskapelige Universitet – NTNU (Norwegen), Latvijas Universitāte (Lettland), Universiteit Leiden (Holland), Paris-Lodron-Universität Salzburg – PLUS (Österreich), Universität Regensburg, Universität Koblenz-Landau und Kungliga Tekniska Högskolan – KTH (Schweden), Microsoft Ireland Operations, Stichting VHTO, SAP Service and Support Centre, Ionad Oideachais Mhuineacháin, De Galan School Voor Training, Science Hub TU Delft, Marino Institue of Technology und Stichting Waag Society.

 

Publikationen (Bücher, Artikel, …), Vorträge, Lehre und Betreuungen