Das Institut

Institutsgebäude Kaigasse 17

Das Österreichische Institut für Menschenrechte

Das Österreichische Institut für Menschenrechte (ÖIM) ist ein Zentrum der Universität Salzburg und steht für die wissenschaftlich fundierte Verbreitung der Menschenrechte im deutschsprachigen Raum. Die Gründung ÖIM erfolgte 1987 auf Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates.

Aufgaben und Ziele

Das Österreichische Institut für Menschenrechte versteht sich als Kompetenzzentrum für den Schutz der Menschenrechte, insbesondere im Rahmen der Europäischen Menschenrechtskonvention ( EMRK), der Charta der Grundrechte der Europäischen Union ( GRC) und der Vereinten Nationen.

Die Hauptaufgaben des Instituts sind insbesondere:

  • Verbreitung und Förderung des Menschenrechtsgedankens
  • Dokumentation und Verbreitung der Rechtsprechung der europäischen, internationalen und österreichischen Gerichte und Tribunale im Bereich der Grund- und Menschenrechte
  • Dokumentation der einschlägigen Literatur
  • Auskunftsstelle für Gerichte, Behörden, Rechtsanwälte und Studenten
  • Information über Menschenrechtsaktivitäten und -lehre in Österreich und im Ausland
  • Aus- und Fortbildung zu Menschenrechtsaspekten
  • Menschenrechtsmonitoring

Sechs Mal im Jahr gibt das Institut den »Newsletter Menschenrechte« heraus, der zeitnah Informationen und Übersetzungen von Urteilen und Entscheidungen des EGMR in deutscher Sprache enthält. Diese finden als offizielle deutsche Übersetzungen Eingang in die  HUDOC-Datenbank, die Zugang zur Rechtsprechung des EGMR bietet.

Ferner führt das Institut Menschenrechtsschulungen und -fortbildungen für verschiedene Einrichtungen durch (zB Bundesministerium für Justiz, Bundesministerium für Inneres, Pädagogische Hochschulen).

Wir sehen uns in der Verantwortung, die gesellschaftliche Entwicklung im Sinne der Menschenrechte zu bestärken.