Internationales Forschungsprojekt „Osservatorio degli Italianismi nel mondo“ (OIM)

Projekt der Accademia della Crusca, Florenz, in Kooperation mit den Universitäten Florenz, Salzburg, Dresden, Budapest, Warschau, Malta, Toronto, New York (CUNY) u.a.Koordination: Matthias Heinz (U Salzburg),  Luca Serianni (Roma La Sapienza) 
FB Romanistik, Raum 3.313
Projektverantwortlicher Salzburg:
Matthias HEINZ,
 accademico corrispondente estero

ProjektmitarbeiterInnen:
Anne-Kathrin Gärtig
Monika Messner
Patrizia Bagari

Das internationale Forschungsprojekt Osservatorio degli Italianismi nel Mondo (OIM) ist an der Accademia della Crusca in Florenz, der nationalen Sprachakademie Italiens angesiedelt. Das seit 2014 von M. Heinz (Salzburg) und L. Serianni (Rom) koordinierte Projekt untersucht in einem internationalen Forschungsnetzwerk (beteiligt sind u.a. die Universitäten Florenz, Rom, Salzburg, Dresden, Warschau, Budapest, Malta, Sevilla, Toronto, New York, CUNY u.a.) die Auswirkungen des Sprachkontakts zwischen dem Italienischen und anderen Sprachen im Spiegel von historischen und aktuellen sprachlichen Entlehnungen (Italianismen). In einer online verfügbaren Wörterbuchdatenbank sind derzeit bereits die Italianismen für die drei Sprachen Französisch, Englisch und Deutsch verfügbar. Im Januar 2016 wurden von seiten des italienischen Wissenschaftsministeriums (MIUR) Forschungsfördermittel in Höhe von 25.000 Euro zum weiteren Ausbau des Datenbestands für das seit 2014 verfügbare digitale Forschungsinstrument bewilligt. An weiteren Empfängersprachen (Sprachen, die italienische Elemente übernommen haben) können dadurch zunächst Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch, Polnisch und Ungarisch, zu denen bereits größere Materialsammlungen vorliegen, für die digitale Präsenz und linguistische Vergleichsstudien erschlossen werden. Hierzu werden Kurzzeitforschungsstipendien an Nachwuchswissenschaftler/-innen vergeben. Bis Frühjahr 2020 soll die erste Erweiterungsphase mit Neugestaltung von Datenbank und Webseite sowie Ausbau des Sprachenbestands abgeschlossen sein, gleichzeitig werden weitere Daten für künftige Ausbaustufen des Observatoriums erschlossen.

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 Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Accademia della Crusca, Florenz