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Aktuelle Veranstaltungen 2026
Vergangene Veranstaltungen 2026
Das Ich in der Krise: Römer 7 im Kontext römisch-hellenistischer und frührabbinischer Moralpsychologie
Dienstag, 09. Juni 2026, 18:00 Uhr, Residenzplatz 1, SR E.33 (Abgusssammlung)
AlPhA plus: Vortragsreihe des Fachbereichs Altertumswissenschaften
Gemeinhin erkennt man in den Confessionesdes Augustinus von Hippo frühe Züge modernerSubjektivität. Zugleich sind sie tief von paulinischerSprache, besonders Römer 7, geprägt.Trotz der breiten Paulus-Rezeption wird man denVölkerapostel dennoch nicht in eine Entwicklungsliniemit Augustin einzeichnen dürfen. Dieszeigt der Vortrag, indem er das paulinische „Ich“im Kontext antiker moralpsychologischer Diskurseverortet und es als ein kollektives Ich ineinem kollektiven Konflikt deutet.
Animation unterm Davidstern
Dienstag, 02. Juni 2026, 17:15 Uhr I UNIPARK Nonntal HS E.001 I Erzabt-Klotz-Straße 1 I 5020 Salzburg I Austria | Plakat
Die frühe Geschichte des österreichischen Animationsfilms wurde maßgeblich von jüdischen Filmschaffenden geprägt – von Peter Eng (Engelmann), der in den 1920er-Jahren hunderte Filme gestaltet haben soll, bis hin zu Otto Neurath, der mit ISOTYPE grundlegende visuelle Konzepte moderner Piktogramme entwickelte. Zugleich geht es um eine Emigrationsgeschichte: Max Fleischer z.B. verarbeitete seine eigene Migrationserfahrung in der Figur Betty Boop, deren Eltern mit österreichischem Akzent sprechen – und die als „cartoon ambassador“ ein Stück österreichische Identität in die Welt trug.
Referent: Mag. Florian Schmidlechner, Medienhistoriker am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, untersucht in seinem Aufsatz „Der Jude mit der roten Badehose“ (2011) die Darstellung jüdischer Figuren im frühen Animationsfilm. In seinem Buch „Animation in Austria“ (2025) beleuchtet er zudem die eng mit jüdischen Künstlern verknüpfte Frühgeschichte und den Einfluss emigrierter Filmschaffender auf die internationale Entwicklung.
Randbemerkungen: Die Klassiker der Moderne, jüdisch gelesen
Montag, 01. Juni 2026, 15:15 –16:45 Uhr, Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1 | Seminarraum 2.442 | Die Geschichte der Moderne ist auch eine der Grenzgänge, des Marginalen, der Spuren, der Ausnahmen und Details, der Indizien und Mikrogeschichte(n). Auch des anderen Denkens und der Isolation und des Exils, des Zuhörens, des Echos der Vergangenheit sowie des elliptischen Verstehens von etwas, das nicht da, aber trotzdem spürbar ist.
Referintin: Prof. Dr. Liliana Ruth Feierstein, Professur für Transkulturelle Geschichte des Judentums am Kulturwissenschaftlichen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin
Mit Chutzpe in den Unipark!
Das Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte feiert seinen Einzug in den Unipark mit jiddischen Theater- und Kabarettliedern, aufgeführt von Mag. Regina Hopfgartner (Gesang) und Gregor Unterkofler (Klavier/Gesang).
Montag, 18. Mai 2026, 17:15, Unipark Nonntal, Seminarraum 2.138
Rozhinkes un Mandlen
Was erzählt jiddische Literatur des 20. Jahrhunderts?
Freitag, 24. April 2026, 18:00 Uhr, Unipark Nonntal (Foyer), Station 8
Zwischen allen Stühlen?
Herausforderungen und Chancen Jüdischer Studien als universitäres Fach (Vortrag von Susanne Plietzsch)
Donnerstag, 26. März 2026, 17:00 Uhr, Bibliothek des CJS, Beethovenstraße 21, 8010 Graz
Museumsgespräch: Jüdische Studien – (k)ein Fach wie jedes andere?
Susanne Plietzsch | Seit wann werden eigentlich Themen jüdischer Geschichte, Kulturen, Literaturen und religiöser Ausdrucksformen an der Universität gelehrt und erforscht? Und wie sieht das konkret an der Universität Salzburg aus? Ein Gespräch über ein Fach mit besonderen Entstehungsbedingungen, Herausforderungen und Möglichkeiten.
Anmeldung: oder +43 662 620808-723
Kosten: € 3,- Euro zzgl. Museumseintritt
Tag der offenen Tür 2026
Das Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte wird am Tag der offenen Tür 2026 mit einem Stand am UNIPARK Nonntal vertreten sein! Weitere Details folgen noch.
Tag des Judentums 2026
Gesprächsrunde & Kabbalat Schabbat
„Frag die Rabbinerin“ und Kabbalat Schabbat (Rabbinerin Esther Jonas-Märtin) – Freitag, 16. Jänner 2026, 13:30-17:30, Hörsaal 107 (Universitätsplatz 1)
heim@ – jüdische Identitäten
Vortrag: Zwischen Selbstbestimmung und Religionsgesetz. Jüdische Identitäten im 21. Jahrhundert (Daniel Gerson). Donnerstag, 15. Jänner 2026, 15:00-18:30, Hörsaal 101 (Universitätsplatz 1)