Faszination Mensch

Wie wird aus Licht ein Bild, aus einem Gedanken eine Bewegung und aus Nahrung Energie? Warum schlägt das Herz pausenlos – und was geschieht, wenn die fein abgestimmte Regulation des Körpers versagt?

Stefan Gallers Lehrveranstaltung Faszination Mensch zeigt, wie die Funktionen des menschlichen Körpers aus dem Zusammenspiel biologischer Strukturen mit physikalischen und chemischen Prinzipien hervorgehen.

Die Reise führt von den elektrischen Signalen der Nervenzellen über Sehen, Hören und andere Sinnesleistungen bis zur Kraftentwicklung im Muskel. Sie folgt dem Blut durch Herz und Kreislauf, begleitet den Sauerstoff von der Lunge bis in die Zellen und zeigt, wie Nahrung verdaut, aufgenommen und in Energie umgewandelt wird. Darüber hinaus beleuchtet sie die Bedeutung der Niere für das innere Gleichgewicht, die hormonelle Regulation des Organismus und seine Abwehr von Krankheitserregern.

Dabei wird immer wieder sichtbar, wie Krankheiten entstehen, wenn physiologische Prozesse entgleisen. Abstecher ins Tierreich zeigen, wie sich biologische Funktionen im Laufe der Evolution an unterschiedliche Anforderungen angepasst haben.

Mensch

Lehrkonzept und Organisatorisches

Stefan Gallers Kurs Faszination Mensch umfasst vier aufeinander abgestimmte Lehrveranstaltungen. Sie bilden eine inhaltliche Einheit, können jedoch auch einzeln absolviert werden. Der Kurs wird sowohl im Winter- als auch im Sommersemester angeboten. Die Veranstaltungen finden im Hörsaal 413 statt und können zusätzlich online verfolgt werden.

Dienstag – Organebene
18:00–19:00 Uhr: Vorlesung, 1 SWS,  LV.Nr. 630.415, 2 ECTS
19:00–20:00 Uhr: Proseminar, 1 SWS,  LV.Nr. 630.416, 1 ECTS

Mittwoch – Zellebene
18:00–19:00 Uhr: Vorlesung, 1 SWS,  LV.Nr. 630.417, 2 ECTS
19:00–20:00 Uhr: Proseminar, 1 SWS,  LV.Nr. 630.418, 1 ECTS

Die Proseminare dienen der kontinuierlichen Vorbereitung auf die Vorlesungsprüfungen. Anhand zahlreicher Fachfragen wenden die Studierenden ihr Wissen an und vertiefen es. Ein digitales Abstimmungssystem erfasst ihre Antworten und visualisiert die Ergebnisse unmittelbar. Diese bilden regelmäßig den Ausgangspunkt für gemeinsame Diskussionen über physiologische Zusammenhänge.

Wettbewerbe verwandeln den Hörsaal in eine Physiologie-Arena: Teams mit Namen wie Leberläuse oder Gallersteine treten gegeneinander an. Für zusätzliche Auflockerung sorgen Rita und Theo – zwei Comicfiguren mit demonstrativem Halbwissen, deren Aussagen die Studierenden kritisch prüfen und richtigstellen.

So verbindet das Lehrkonzept systematischen Wissensaufbau mit aktiver Beteiligung, gemeinsamer Diskussion und spielerischem Wettbewerb. Die Studierenden tauchen in die Denkweise der Physiologie ein und machen sie sich Schritt für Schritt zu eigen.

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