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Cybercrime – Chancen für Frauen in neu entstehenden IT-Feldern

Mehr als hundert Teilnehmerinnen, Interessierte und UnterstützerInnen der ditact fanden sich gestern Montag im Unipark Nonntal zur Eröffnung der diesjährigen ditact_women´s IT summer studies ein. 216 Teilnehmerinnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum haben sich zu den 46 Lehrveranstaltungen rund um die IT und Digitalisierung der IT-Sommeruniversität angemeldet, die zwei Wochen lang am Unipark Nonntal läuft und bereits das siebzehnte Mal von der Universität Salzburg durchgeführt wird.

Die Eröffnung stand dieses Jahr ganz unter dem spannenden Thema „Cybercrime – Chancen für Frauen in neu entstehenden IT-Feldern“, zu der Dipl. Ing. Christina Schindlauer vom Bundeskriminalamt, BMI, als Keynote eingeladen wurde. Im Anschluss fand eine hochkarätige Podiumsdiskussion statt.

Die ditact Projektverantwortliche Professorin Ursula Maier-Rabler führte durch das Programm und begrüßte Rektorin Elisabeth Gutjahr von der Universität Mozarteum und Vizerektorin Eva Rohde von der Paracelsus-Medizinischen Privatuniversität PMU, welche als neue ditact Kooperationspartnerinnen 2019 gewonnen werden konnten. Als langjährige Wegbeleiterinnen wurden Geschäftsführerin Doris Walter der Fachhochschule Salzburg und Rektorin Elfriede Windischbauer von der Pädagogischen Hochschule begrüßt. Auch Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und die Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Irene Schulte waren als Gäste im Publikum.

Vizerektorin Sylvia Hahn als langjährige Unterstützerin seitens des Rektorats und Landesrätin Andrea Klambauer betonten, wie wichtig es sei, dass vermehrt Frauen in den vielfältigen Berufsfeldern der Digitalisierung Fuß fassen, um die Möglichkeiten und Chancen für sich zu erkennen und zu nutzen.

In ihrer Keynote berichtete Christina Schindlauer, selbst vor vielen Jahren Teilnehmerin der ditact, über ihren eigenen Werdegang und ersten Kontakt mit der Technik, der darin bestand, dass ihre Mutter sie als junger Teenager zu einem IT-Workshop für Mädchen anmeldete, der sie faszinierte und die Wurzeln für ihre weitere Karriere in der IT legte. Schindlauer appellierte an junge Frauen, in verschiedenen IT-Feldern Erfahrungen zu sammeln. Gerade dafür sei die ditact bestens geeignet, so Schindlauer. Weiters betonte sie, wie wichtig es sei Kontakte zu knüpfen, insbesondere auf Hackerevents und IT-Security Konferenzen. Die Community der Hacker, die in ihrer Angriffstaktik immer kreativer werden, sei bereits riesig. Die Angriffsvektoren seien vielfältig, wobei die größte Sicherheitslücke der Mensch selbst sei. Vor allem Klein- und Mittelunternehmer sollten vermehrt in Sicherheitsmaßnahmen investieren, um sich vor Cyberangriffen zu schützen.

Daher benötige die IT Security immer mehr Zuwachs an InformatikerInnen, die sich mit Cybersicherheit auseinandersetzen. Der IT- Security Bereich biete den Frauen viele internationale Initiativen, die zur Teilnahme an Workshops und Fortbildungen einladen und wodurch Gleichgesinnte sich gut mit anderen vernetzen und austauschen könnten.

Abschließend betonte Schindlauer, dass die IT-Security zukünftig sehr gute Arbeitschancen für Informatikerinnen und Informatiker biete und Expertinnen in diesen Bereichen immer gefragter und wichtiger werden.

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vera Schneevoigt, Chief Digital Officer Bosch Building Technologies und Mitglied der Initiative „women4cyber“, Andrea Kolberger, MSc, Information Security Compliance (ISCC) der Fachhochschule Oberösterreich und Ass. Prof. Dr. Ingeborg Mottl, Juridische Fakultät der Universität Salzburg als Gäste wurde u.a. über die kriminelle Seite der Digitalisierung diskutiert.

Zum Abschluss bedankt sich die Projektleiterin Alexandra Kreuzeder bei allen KooperationspartnerInnen für die tatkräftige Unterstützung. Allen voran bei dem scheidenden Rektor Heinrich Schmidinger und Vizerektorin Sylvia Hahn, welche die ditact seitens des Rektorats lange Jahre unterstützt hat. Sie wünscht allen Teilnehmerinnen und Lektorinnen eine inspirierende und lehrreiche ditact 2019.

Im Bild von links nach rechts: Geschäftsführerin Doris Walter (FH Salzburg), Rektorin Elfriede Windischbauer (Pädagogische Hochschule Salzburg), ditact Projektverantwortliche Ursula Maier-Rabler, Landesrätin Andrea Klammbauer (2. Reihe), Vizerektorin Sylvia Hahn (Universität Salzburg), ditact Projektleitung Alexandra Kreuzeder, Rektorin Elisabeth Gutjahr (Universität Mozarteum / 2. Reihe), Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Geschäftsführerin Irene Schulte (Industriellenvereinigung); nicht im Bild aber bei der Eröffnung: Vizerektorin Eva Rohde (Paracelsus Medizinische Privatuniversität)

Fotonachweis: Patrick Daxenbichler
 

Alexandra Kreuzeder
Koordinatorin ditact
Universität Salzburg
Tel: 0662/8044-4805