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Neues Masterstudium zur Jüdischen Kulturgeschichte

Ab Herbst bietet die Universität Salzburg am Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte das interdisziplinäre Masterstudium ‚Jüdische Kulturgeschichte‘ an.

Das Studium setzt ein abgeschlossenes Bachelor-, Diplom- oder Lehramtsstudium im geisteswissenschaftlichen, theologischen oder juristischen Bereich voraus; auch AbsolventInnen von Pädagogischen Hochschulen können inskribieren. Das Masterstudium ‚Jüdische Kulturgeschichte‘ ist in vier Semestern absolvierbar. Es wird der akademische Grad ‚Master of Arts‘ (MA) verliehen. Im Anschluss kann ein Doktorat erworben werden. Für außerordentliche HörerInnen bzw. für Studierende der UNIVERSITÄT-55 PLUS ist es möglich, einzelne Lehrveranstaltungen zu besuchen.

Es beinhaltet –  von der Antike bis zur Gegenwart – die Kultur, Geschichte und Religion des Judentums. Schwerpunkte sind die jüdische Traditionsliteratur und die deutsch-jüdische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus werden im Laufe dieses Studiums die zahlreichen Facetten des Zusammenlebens von jüdischer und nichtjüdischer Bevölkerung sowie die hebräische und die jiddische Sprache behandelt. Alljährlich findet eine Sommeruniversität am Jüdischen Museum in Hohenems statt und regelmäßig werden Exkursionen im In- und Ausland angeboten.

Das Studium setzt ein abgeschlossenes Bachelor-, Diplom- oder Lehramtsstudium im geisteswissenschaftlichen, theologischen oder juristischen Bereich voraus; auch AbsolventInnen von Pädagogischen Hochschulen können inskribieren. Das Masterstudium ‚Jüdische Kulturgeschichte‘ ist in vier Semestern absolvierbar. Es wird der akademische Grad ‚Master of Arts‘ (MA) verliehen. Im Anschluss kann ein Doktorat erworben werden. Für außerordentliche HörerInnen bzw. für Studierende der UNIVERSITÄT-55 PLUS ist es möglich, einzelne Lehrveranstaltungen zu besuchen.

Berufsaussichten ergeben sich in den Bereichen des Bildungswesens, insbesondere in der Jugend- und Erwachsenenbildung; außerdem in Arbeitsbereichen wie Verlagen, Museen und Ausstellungen, Gedenkstätten und Archiven, in der PR- und Öffentlichkeitsarbeit, in der Politik und im Kulturmanagement. Nicht zuletzt ist auch die wissenschaftliche Laufbahn an Universitäten und Forschungsinstituten zu nennen. Die Leitung des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte haben die Judaistin Susanne Plietzsch, der Germanist Armin Eidherr und der Historiker Albert Lichtblau inne.