Master für Supervision, Coaching und Mediation Beratungsformate in Theorie und Praxis im beruflichen Spannungsfeld von Person und Organisation An der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg wurde von 1981 bis 2001 der „Universitätslehrgang für Supervision“ und anschließend bis 2012 der „Universitätslehrgang für Supervision/Coaching“ durchgeführt. Auf der Grundlage dieser Lehrgänge wurde der neue „Universitätslehrgang für Supervision, Mediation und Coaching“ konzipiert, der nun seit Februar 2014 läuft und seit September 2017 als „Universitätslehrgang für Supervision, Coaching und Mediation“ angeboten wird. Ziel des Universitätslehrgangs ist die Ausbildung von fachlich und psychologisch umfassend qualifizierten Berater/-innen in den Gebieten Supervision, Coaching und Mediation. Durch Reflexion und Auseinandersetzung mit dem eigenen kontextgebundenen Erleben und Verhalten sollen die Teilnehmenden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung soweit unterstützt werden, dass sie aus einer distanzierten Position die Struktur und Dynamik beruflichen (Konflikt-)verhaltens reflektieren und Veränderungsprozesse mit Einzelpersonen sowie in Gruppen und Organisationen initiieren, begleiten und steuern können. Das didaktisch-methodische Vorgehen orientiert sich an bewährten Beratungskonzepten der Verhaltenstherapie, der modernen Tiefenpsychologie, sowie system- und gruppentheoretischer Ansätze. Des Weiteren werden wissenschaftliche Grundlagen und aktuelle Forschungsbefunde der Sozial-, Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie in die Ausbildung integriert. Absolvent/-innen des Universitätslehrgangs können als Supervisor/-in, als Coach/-in und als Mediator/-in in Wirtschaftsunternehmen, in Organisationen der öffentlichen Verwaltung, im Bereich Bildung, im Gesundheitswesen sowie in der sozialen Arbeit im weitesten Sinn tätig sein. Supervision wird dabei als ein Verfahren der beruflichen und aufgabenbezogenen Reflexion verstanden, das der Klärung und Bearbeitung subjektiver Möglichkeiten und objektiver Bedingungen im Kontext der Berufstätigkeit dient. Im Rahmen des Coachings steht die Erreichung sowohl arbeitsbezogener als auch persönlicher Ziele von Einzelpersonen oder Gruppen im Fokus. Mediation bezeichnet eine spezifische Methode des Umgangs mit einem bestehenden Konflikt, den mindestens zwei Parteien mit Unterstützung einer vermittelnden Person verhandeln wollen.