ENLIVEN


Gemeinsam mit Kolleg*innen aus dem Salzburg Center for European Union Studies (SCEUS) und dem Fachbereich Geschichte (Dr. Wydra, Dr. Hiebl, Prof.  Knoll) versucht Lefkofridi im Rahmen des Erasmusprogramms (Erasmus+) der EU durch das geförderte Projekt ENhanced Learning and teaching in International ENvironments (ENLIVEN) die Förderung der Gleichstellung und Inklusion von Studierenden durch den Ausbau von Digitalisierung zu erreichen. Die Partneruniversitäten dieses Projekts sind die University of Pisa in Italien, die Tallinn University in Estland sowie die NOVA University Lisbon in Portugal, ähnlich wie auch die University of Hamburg und die University of Novi Sad in Serbien. Die Idee für dieses Projekt entstand im März 2020, als sich Prof. Lefkofridi und Mag.a Brunnauer sowie Mag.a Steger im Rahmen von FGDD – aufgrund des Corona-Lockdowns – erstmals online trafen. Diesen Umstand nutzten sie für eine Reflektion, in der sie der Frage nachgingen, wie sie aus der Corona-bedingten Digitalisierung etwas Positives gewinnen konnten, um ihre Universität künftig inklusiver zu gestalten. Studierende, die zum Beispiel aufgrund von Disability oder Berufstätigkeit oder auch wegen Betreuungspflichten nicht an Lehrveranstaltungen wie an Vorlesungen teilnehmen können, sollen durch digitale Lehre die Möglichkeit erhalten, eben jene Kurse von zu Hause aus mitzuverfolgen. Dies hätte nicht allein für Studierende, die nicht aktiv an vielen Kursen teilnehmen können, einen Vorteil zufolge, sondern würde auch aufgrund der durch Digitalisierung gesteigerten Prüfungsaktivitäten einen Bonus für die Universitäten selbst bedeuten. Die Umsetzung des Projekts leitet Mag.a Steger, Leiterin der FGDD.