VOICEsEMPOWER


Gemeinsam mit Prof. Nicole Haitzinger und Julia Ostwald, MA aus der Theater- und Tanzwissenschaft, Dr. Johannes Klackl aus der Sozialpsychologie sowie Lena Ramstetter, Doktorandin in Vergleichende Politik in unserer Abteilung gelang Zoe Lefkofridi beim Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) #ConnnectingMinds die erfolgreiche Antragstellung ihres transdisziplinär ausgelegten Projekts namens VOICES FOR EMPOWERMENT AGAINST GENDER INEQUALITIES(VOICEsEMPOWER): Revisiting the potential of Augusto Boal’s Theatre of the Oppressed between politics, aesthetics, and social activism in contemporary Europe VOICEsEMPOWER). Beim Theatre of the Oppressed handelt es sich um eine spezifische Form des partizipativen Theaters, welches zur Darstellung gesellschaftlicher Probleme und der Lösung derselben durch die Partizipation des Publikums als die wesentlichen Entscheidungsträger*innen, deren Urteil über den weiteren Verlauf und das Ende des jeweiligen Theaterstücks entscheidet, konzipiert ist. Die Adaption der Methode der Theater der Unterdrückten an den europäischen Kontext wird es dem Projekt VOICEsEMPOWER erlauben, Fragen nach der Geschlechterungleichheit in Europa besser zu verstehen und für die aufgezeigten Probleme Lösungsansätze zu entwickeln. Ergo ist VOICEsEMPOWER zur Förderung der Geschlechtergleichstellung und der Ermächtigung von Frauen, Mädchen und ihren Verbündeten in Europa des 21. Jahrhunderts gedacht; und dies sowohl mithilfe ästhetischer Strategien als auch durch experimentelle Verfahren, die allesamt zur Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft beitragen und damit die schon angesprochenen Ungleichheiten aufzeigen und soweit als möglich beseitigen sollen. Hierfür verwendet das Forschungsteam verschiedene Methoden (z.B. Random Control Trial, Umfragen, Qualitative Interviews, Artistic-led research) und verbindet Wissen aus der Theater- und Tanzwissenschaft, der Politikwissenschaft und der Sozialpsychologie mit praxisorientiertem Wissen von Künstler*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen, Sozialarbeiter*innen und politischen Aktivist*innen.