Schönheit bilden. Ästhetisches Lernen im Fächerkanon

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  • Ziele & Inhalt

    Die Forschungswabe richtet den Blick auf eine Bildungsdimension, die in den vergangenen Jahrzehnten zugunsten stärker rational-kognitiv orientierter Zielsetzungen in den Hintergrund geraten ist: die ästhetische.Ausgehend von der neuroästhetischen Befundlage, wonach Schönheitserfahrungen Lebensqualität und eudaimonisches Wohlbefinden steigern, Vorstellungskraft und Kreativität fördern und zudem zur Ausbildung kultureller Teilhabefähigkeit und individueller Autonomie beitragen, wird die Frage aufgeworfen, wie der individuelle Schönheitssinn von Lernenden entwickelt und gleichzeitig motivational für didaktische Prozesse nutzbar gemacht werden kann. Ästhetische Bildung soll dabei nicht allein als Spezifikum der musischen und künstlerischen Fächer begriffen werden, sondern als domänenübergreifendes Anliegen, das sowohl rezeptive als auch produktive Formen ästhetischer Erfahrung umfasst und somit vielfältige Anknüpfungspunkte in allen Fächern eröffnet.Ziel ist es, Unterrichtskonzepte zu Schönheitserfahrungen zu identifizieren und zu entwickeln, die – im Sinne Schillers – auf eine Balance von Sinnlichkeit und Vernunft abzielen. Hierzu soll ein interdisziplinärer fachdidaktischer Sammelband entstehen, der eine Bestandsaufnahme der jeweiligen Fächerperspektiven vornimmt und zweckmäßige Anwendungsoptionen für die Praxis erarbeitet.  

  • Aktivitäten

    Vorbereitung und Durchführung einer Arbeitstagung zum Thema mit anschließenden Sammelband.