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MINT-Workshop an der VS Köstendorf (in German)
Am 13.01.2026 haben Univ.-Prof. Dr. Clemens Fuchs und Assoz.-Prof. Dr. Volker Ziegler die VS Köstendorf besucht und mit den Schüler:innen der 4a im Rahmen eines MINT-Workshops über das Thema „Was ist unendlich?“ gesprochen. Der Workshop basierte auf einer für die KinderUNI Salzburg durch Ap. Prof. Dr. Daniel Krenn erstellten Idee.
Zur Veranschaulichung der Zahl „Unendlich“, als Symbol wird ∞ verwendet, und als Aufhänger diente eine fiktive Zugfahrt. Der InfinityJet der H∞B (=Hilberts Unendlichkeitsbahnen) wurde als Modell für einen Zug mit ∞-vielen Sitzplätzen gewählt. Dieser Zug hat Sitzplätze 1,2,3,…, keinen letzten Platz, dafür zu jedem Platz mit Sitznummer n einen nachfolgenden Platz mit Sitznummer n+1. Diesen Zug gibt es in der Wirklichkeit natürlich nicht, wie die Schüler/innen auch gleich selbst anmerkten (z.B. wurde eingewandt, dass er enden müsste, wenn er einmal um die Erde herumgereicht hat). Gemeinsam habe die Schüler/innen ein Verständnis für den InfinityJet entwickelt und verstanden, dass es einen 100. Platz, einen 87523. Platz und sogar einen Platz mit Sitznummer 10^100 (die Zahl nennt man Googol) gibt und dass alle Personen (der Klasse, der Schule, der Gemeinde, auf der Erde) darin Platz finden. Durch Einsteigen und Aussteigen aus diesem Zug bei voller Besetzung und mit Tickets (inklusive Sitzplatzreservierung) konnten die Schüler/innen nun gut nachvollziehen, dass ∞ + 1=∞, dass ∞ + 3=∞ und auch ∞ + n=∞ sein muss. Das Zusammenführen von zwei InfinityJets in einen einzigen solchen Zug führt dann zu ∞ + ∞=∞ bzw. 2·∞=∞. Damit ist aber auch 3·∞=∞ und so fort. Weiters ist ∞ − 1=∞ und ∞ − 2=∞. Spannend war die Berechnung von ∞ − ∞. Dieser Ausdruck ist unbestimmt, da die Betrachtung von Umkehraufgaben sofort zeigt, dass das Ergebnis 1 oder 3 oder n oder ∞ (und jede andere Zahl) sein kann. Den Abschluss bildete die Berechnung von ∞·∞=∞ durch das sogenannte (Cantorsche) Diagonalverfahren.
Es wurde auch erwähnt, dass es andere, größere Unendlichkeiten gibt. Die Zahl ∞ von oben repräsentiert die Größe der natürlichen Zahlen (abzählbar unendlich, auch Aleph-Null genannt). Größer ist z.B. die Anzahl der Zahlen auf dem Zahlenstrahl (Größe des Kontinuums, Aleph-Eins). Die Mathematik-Profis erwähnten abschließend, dass ohne ein gutes Verständnis von Unendlich beispielsweise die Berechnung der Fläche eines Kreises nicht möglich wäre. Große Unendlichkeiten sind auch ein aktuelles Thema der mathematischen Forschung (siehe z.B. der Bericht von R. Kleindl am 31.12.2025 „Die mathematische Jagd nach der größten Unendlichkeit führt ins Chaos“, derStandard.at, Wissenschaft). Die Schüler/innen konnten in dem Workshop verstehen, was über die Schulmathematik hinaus in diesem spannenden MINT-Fach passiert: So wurde aus einer fiktiven Zugfahrt eine echte Entdeckungsreise in die Welt der Mathematik.
26th Central European Number Theory Conference
The conference will take place at the Department of Mathematics at the Paris Lodron University of Salzburg from September 8th to September 12th, 2025. For the conference poster see here. The web page of the conference can be found here.
SFB Mentoring-Workshop with Prof. Vitaly Bergelson: “Dynamical systems in number theory”
Professor Vitaly Bergelson (Ohio State University) gave a workshop about the basic concepts and applications of the theory of dynamical systems and ergodic theory to number theory. He is one of the leading experts in this field, with over 100 refereed publications on these topics.
The workshop was organized by Peter Hellekalek and is part of the mentoring project of the Special Research Project SFB F55-N26, Quasi-Monte Carlo Methods: Theory and Applications of the Austrian Science Fund (FWF). It was supported by the University of Salzburg in the context of the PLUS Young Scientists Project and took place at the University of Salzburg, March 13-17, 2017.

Award of Excellence 2016
Alexander Bors from the Department of Mathematics at the University of Salzburg received on Wednesday, December 7, 2016, in Vienna for his PhD-Thesis “On dynamical aspects of finite group endomorphisms” the Award of Excellence – state award for the best PhD-Theses in 2016 from the federal minister for science, research and business. The prize was presented to him by Section Head Dr. Iris Rauskala at a ceremony in the Palais Harrach.
Mr. Bors wrote his PhD-Thesis as part of the special research area “Quasi-Monte Carlo Methods” of the FWF under the supervision of Peter Hellekalek at the University of Salzburg. His results are internationally recognized and have already brought him several invitations, e.g. to Canada and Australia.

Number theory conference: “Computational Aspects of Diophantine Equations”
The conference “Computational Aspects of Diophantine Equations” took place at the University of Salzburg, February 15-19, 2016. It was organized by Clemens Fuchs, István Pink and Volker Ziegler and focused on topics related to Diophantine equations, Diophantine analysis and Diophantine geometry. For further information please see the link below.
