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Du willst mehr über Politische und Interkulturelle Psychologie erfahren?

Studierende der PLUS können in den von uns angebotenen Lehrveranstaltungen mehr über das Verhalten von Gruppen in politischen und interkulturellen Kontexten sowie beim Erreichen von Zielen herausfinden. Wir bieten auch Möglichkeiten für Bachelor- und Masterarbeiten sowie (internationale) Forschungspraktika und Dissertationen.

Abschlussarbeiten

Begleitseminar zur Erstellung der Bachelorarbeit/Masterarbeit – Themenbereich Politische und Interkulturelle Psychologie

Bei Interesse am Erstellen einer empirischen Arbeit im Bereich der Politischen und Interkulturellen Psychologie senden Sie bitte eine E-Mail inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen an

Weitere Informationen zu Ablauf und Inhalt sowie Details zur Anmeldung sind in  PlusOnline zu finden.

 

Wahlmodul Motivation und Zielerreichung

VU Motivation und Zielerreichung: Grundlegende Prozesse in der Politik, bei der Arbeit und zwischen Kulturen

Dieser Kurs behandelt grundlegende sowie aktuelle Theorien der menschlichen Motivation mit einem besonderen Fokus auf zielgerichtetes Verhalten in verschiedenen Kontexten wie Politik, Arbeitswelt und Kultur. Die Studierenden setzen sich mit zentralen psychologischen Prozessen auseinander, darunter Intentionalität, Selbstregulation und Metakognition, basierend auf klassischer und moderner Forschung. Zu den behandelten Themen gehören die Lücke zwischen Intention und Verhalten, Planung und Zielverfolgung, Modelle der Selbstkontrolle sowie die Rolle von Attribution in der Motivation. Darüber hinaus werden soziale Dimensionen der Motivation untersucht, etwa wie Leistungsziele durch sozialen Einfluss geformt werden, die moralpsychologischen Grundlagen von Verpflichtung sowie die Dynamiken gemeinsamer Realität und gemeinsamer Handlung. Anwendungsbezogene Abschnitte thematisieren kulturelle Kontinuität als motivationale Kraft, die Psychologie von Workaholismus und Unternehmertum sowie den Einfluss motivierter Kognition auf politische Überzeugungen und Entscheidungsprozesse.

Ziel: Durch die kritische Auseinandersetzung mit empirischer Literatur und theoretischen Modellen erwerben die Studierenden ein differenziertes Verständnis davon, wie Motivation innerhalb von Individuen und sozialen Systemen wirkt. Der Kurs fördert interdisziplinäres Denken und bereitet darauf vor, Erkenntnisse der Motivationspsychologie auf reale Herausforderungen in Organisationen, Kulturen und politischen Kontexten anzuwenden.

Inhaltliche Voraussetzungen: Grundlegende Kenntnisse der Allgemeinen- und Sozialpsychologie. Grundlegende Vertrautheit mit dem Zielkonzept.

SE Empirisches Seminar zum Wahlmodul Motivation und Zielerreichung

In diesem empirischen Seminar werden Motivation und Zielerreichung insbesondere im Gruppen- und Team-Kontext untersucht. Berührungspunkte bestehen mit zielgerichtetem Verhalten in verschiedenen Kontexten wie u.a. Politik, Arbeitswelt und Umwelt. Die Studierenden wirken an einer empirischen Studie mit. Aktuelle Forschung behandelt die Reaktion auf Gruppenkritik (z.B. Thürmer et al., 2024) sowie die Reaktion auf abweichende Gruppenmitglieder (z.B. Thürmer & Kunze, 2023), beispielsweise im Kontext von Leistungsaufgaben oder beim Problemlösen. Die experimentellen Studien werden dabei auf neueste Analysemethoden der dynamischen Gruppeninteraktion zurückgreifen (z.B. Gesichtsausdrücke, Sprache) sowie bewährte Verhaltensmaße und Selbstberichte. Studierende werden lernen, Laborstudien mit diesen Verfahren selbstständig durchzuführen und so eine eigene Fragestellung zu testen.

Ziel: Durch die empirische wissenschaftliche Arbeit erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit empirischer Literatur und theoretischen Modellen. So erwerben die Studierenden ein differenziertes Verständnis von der Zielerreichugn in Gruppen und Teams. Der Kurs fördert analytisches und interdisziplinäres Denken und bereitet darauf vor, Erkenntnisse der Motivationspsychologie auf reale Herausforderungen in Organisationen, Kulturen und politischen Kontexten anzuwenden.

Lehr- und Lernmethode: Dafür folgt das Empirische Seminar dem Forschungsverlauf. So beinhalten die Leistungen eine kurze Synopsis, gegenseitiges Feedback (Peer-Review) sowie eine Kurz-Präsentation. Zum Abschluss des Semesters verfassen die Studierenden einen Abschlussbericht, angelehnt an das Format eines wissenschaftlichen Papers.

Inhaltliche Voraussetzungen: Grundlegende Kenntnisse der Allgemeinen- und Sozialpsychologie. Grundlegende Vertrautheit mit dem Zielkonzept. Grundlegendes Verständnis von statistischen Standard-Verfahren.

 

Weitere Lehrveranstaltungen

VU Wie erreichen Gruppen und Teams ihre Ziele?

In dieser Vorlesung/Übung werden wir die Zielerreichung von Gruppen und Teams im interkulturellen und politischen Kontext näher betrachten. Insbesondere werden wir analysieren, wie Entscheidungsprozesse in Gruppen zur gesellschaftlichen Polarisation beitragen können, wie Attributionsprozesse die Bewertung von devianten Team Mitgliedern beeinflusst und wie diverse Teams eine gemeinsame Identität bilden können. Eine weiterer Schwerpunkt liegt aus Auspräungen prosozialer Persönlichkeit. Dazu werden wir uns gemeinsam aktuelle Literatur aus der psychologischen Forschung erarbeiten.

Ziel: Studierende haben ein grundlegendes Verständnis von der Zielverfolgung in Gruppen und Teams sowie Auswirkungen der Persönlichkeit darauf. Dieses Wissen können Sie auf aktuelle Problematiken in Teams in Unternehmen und den politischen Diskurs in der Gesellschaft anwenden und kennen aktuelle Forschung zu diesen Themen. Darüber hinaus können Sie aktuelle Literatur anhand von Literaturangaben finden, weiterführende Literatur selbstständig recherchieren und in einem wissenschaftlichen Text in bestehendes Wissen einordnen. Als Globalkompetenz wird Ihre Fähigkeit zum wissenschaftsgeleiteten Diskurs gestärkt.

Lehr- und Lernmethode: Diese Vorlesung/Übung wird sowohl auf asynchrone online- als auch auf persönliche online Unterrichtseinheiten zurückgreifen. Online Phasen werden für das Erarbeiten von Inhalten und dem Einüben von Methoden genutzt. Präsenz-Termine nutzen wir für das interaktive Erarbeiten von Problemstellungen im Sinne eines „Flipped Classrooms“. Methoden-Inputs bereiten die Studierenden auf das eigenständige Arbeiten vor.

Inhaltliche Voraussetzungen: Studierende sind mit den Grundlagen der Sozialpsychologie, der Arbeits- und Organisationspsychologie sowie der Forschungsmethodik vertraut. Darüber hinaus können Studierende unter Anleitung wissenschaftliche Texte rezipieren.

VO The psychology of climate change and sustainability

mit Mag. Dr. Johannes Klackl

Wissenschaftler sind sich seit Jahrzehnten einig, dass sich das Klima ändert, dass menschliche Aktivitäten der Grund dafür sind, und dass dies den Fortbestand vieler Arten, inklusive des Menschen, gefährdet. Warum ist eine adäquate gesellschaftliche Lösung des Problems noch immer nicht in Sicht? Diese Frage versuchen wir in dieser Vorlesung aus psychologischer Sichtweise zu beantworten. Dazu beleuchten wir menschliches Denken, Fühlen und Handeln durch die Linse unterschiedlicher psychologischer Paradigmen.

Ziel: Studierende kennen die wichtigsten psychologischen Erklärungsansätze menschlichen Denkens, Fühlens und Verhaltens im Klimawandelkontext und können alltägliche Diskurse über den Klimawandel anhand dieser analysieren.