DSP-Kollegs

Kollegs der Doctorate School PLUS

Ziel der DSP-Kollegs ist es, Dissertant*innen aus unterschiedlichen Fächern bzw. Fachbereichen, die zu ähnlichen Themenstellungen arbeiten, zu vernetzen und ihnen durch die Mitglieder der Faculty und externe Expert*innen breite Unterstützung für ihr Dissertationsprojekt zu geben. Die DSP-Kollegs knüpfen an die unterschiedlichen Forschungsgebiete der PLUS an. Intersessierte Doktorand*innen können zu einem Kolleg assoziiert werden. Dafür sollten Sie bitte direkten Kontakt mit der Leitung des entsprechenden DSP-Kollegs aufnehmen. Kollegs organisieren unterschiedliche Aktivitäten, die konkrete Form der Zusammenarbeit und der angebotenen Veranstaltungen liegt in der Entscheidung der Kollegs. Neben den bereits etablierten, meist durch externe Fördergeber finanzierten Doktoratskollegs (DK, DK-plus) richtet die Universität Salzburg interne Doktoratskollegs ein. Damit wird ein deutlicher Impuls im Bereich der Nachwuchsförderung gesetzt sowie ein wichtiger Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der Doktoratsausbildung geleistet. Den organisatorischen Rahmen bildet die Doctorate School PLUS.

Foto Innenraum Unipark

Die Laufzeit der derzeit eingerichteten Kollegs (Start 2016/2017) endet im Herbst 2021. Die „neuen“ Kollegs (Wiederanträge sind selbstverständlich möglich!) sollen noch schärfer als bisher zum Profil der Universität Salzburg beitragen. Die DSP soll nicht nur ein Dach für die verschiedenen Kollegs sein, sondern die gesamte Doktoratsausbildung an der PLUS stärken und besser sichtbar machen. An diesem Vorhaben wird der DSP-Beirat in den kommenden Monaten intensiv arbeiten und die Ausschreibung für die nächste Förderperiode der Kollegs soll dies bereits sichtbar machen.

  • Die aktuellste Ausschreibung der DSP-Kollegs erfolgte im Mitteilungsblatt Sondernummer vom 29. März 2021 und ist  hier abrufbar.
  • Nach einem entsprechenden Begutachtungs- und Entscheidungsverfahren sollen die ausgewählten Kollegs ab Jänner 2022 starten.
  • Die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den DSP-Kollegs sind erwünscht, jedoch müssen Doktorand*innen eindeutig in einem DSP-Kolleg verankert sein. Eine Assoziierung von Doktorand*innen zu mehreren DSP-Kollegs ist daher nicht möglich. 
  • Die  Richtlinien und Empfehlungen des Senats und Rektorats zur Qualität im Doktoratsstudium sind zu berücksichtigen. 
  • DSP-Kollegs bedingen keinerlei Änderung bei der Zuordnung von Personal (weder bei den Betreuer*innen noch bei den angestellten Doktorand*innen). Die Zuordnung zu einem DSP-Kolleg ist daher „assoziativer“ Art.
  • DSP-Kollegs werden für eine Laufzeit von vier Jahren eingerichtet. 

 


Doktoratskollegs sollen „Ausbildungszentren für den hoch qualifizierten akademischen Nachwuchs aus der nationalen und internationalen Scientific Community bilden (…) und wissenschaftliche Schwerpunktbildungen an österreichischen Forschungsstätten unterstützen“ ( FWF). Im europäischen Hochschulraum wird bereits seit längerer Zeit auf die Förderung strukturierter Doktoratsprogramme gesetzt (vgl. Salzburg Principles, EUA 2005 bzw. Salzburg II Recommendations, EUA, 2010), da diese den DoktorandInnen durch die enge Anbindung an die Scientific Community sowie durch intensive Begleitung eines Betreuerteams den idealen Rahmen für eine qualitativ hochwertige Doktoratsausbildung bieten.

Foto: © Luigi Caputo