Kernfach

Neuere Geschichte

Neuere Geschichte bezeichnet den Zeitraum von Beginn der Neuzeit um 1500 bis in das frühe 20. Jahrhundert. Er ist gekennzeichnet von Entwicklungen, die unsere Welt bis heute prägen: Reformation, Aufklärung, Staats- und Nationsbildung, Kolonialismus und Globalisierung, Ausbildung der Grund- und Menschenrechte, Industrialisierung, Entstehung des modernen Bürgertums sowie das Aufkommen der Kommunikations- und Wissensgesellschaft. Gleichzeitig handelt es sich um eine Epoche, die sich in vielfacher Hinsicht von unserer Gegenwart unterscheidet. Vor allem die ersten Jahrhunderte erscheinen zunehmend als fremd. In der Lehre behandeln wir die Epoche in ihrer ganzen Breite. Unsere Forschungen lassen sich einer „Kulturgeschichte des Politischen“ zuordnen und erschließen Herrschaftssysteme, Friedenssicherung und Konfliktmanagement in der internationalen Politik, Transkulturalität sowie Medien und Kommunikation. Einen deutlichen Schwerpunkt bildet die „Neue Diplomatiegeschichte“. Zudem erstellen wir Quelleneditionen. Räumlich stehen die Habsburgermonarchie, das Heilige Römische Reich, das Osmanische Reich und England im Fokus. Dabei gelangt ein breites Spektrum an Methoden zur Anwendung, das auch geschlechtergeschichtliche Perspektiven und Verfahren der Digital Humanities beinhaltet.

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Team

GRUBER Doris, MMag. Dr., Senior Scientist, Vertretung von Lena Oetzel

HUEMER Anna, BAKK. KOMM. MA, Wiss. Mitarbeiterin (Dissertantin)

OETZEL Lena, Mag. Dr., Universitätsassistentin (Postdoc), karenziert zu Forschungszwecken

STROHMEYER Arno, Univ. Prof. Mag. Dr.

 

Projektmitarbeiter*innen

SPITZBART Anna, MA

WÜRFLINGER Christoph, MA

 

Sekretariat

BRENNER Birgit, BA MA, Sekretariat, stellvertr. Fachbereichsreferentin, Leitung Redaktionsbüro historioPLUS


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