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Dr. Matilde Ceron
Postdoctoral Researcher

Sigmund-Haffner-Gasse 18, 5020 Salzburg

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Matilde Ceron schloss ihre Promotion in Politikwissenschaften an der Universität Mailand (NASP) ab. In ihrer Dissertation untersuchte sie das mehrstufige Zusammenspiel zwischen dem finanzpolitischen Rahmen der EU und nationalen politischen, institutionellen und wirtschaftlichen Faktoren, die die Zusammensetzung der öffentlichen Ausgaben in den Mitgliedstaaten prägen. Matilde Ceron hat einen MSc in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften von der Bocconi-Universität und einen MA in Public Policy Analysis vom College of Europe. Ihr Forschungsinteresse konzentriert sich auf die Überschneidung von EU-Wirtschaftspolitik, Steuerpolitik, Gleichstellung und Repräsentation. Vor ihrem Promotionsstudium sammelte sie Erfahrungen in der politikorientierten Forschung und trug zu Evaluierungen und Folgenabschätzungen für die EU-Institutionen bei.

Als Postdoc-Stipendiatin für politische Ökonomie an der Universität Pavia trug sie zu einem Projekt bei, das die digitale Inklusion von Menschen mit Behinderungen untersuchte. Dabei analysierte man insbesondere die Auswirkungen von pandemischer digitaler Überwachung und KI auf Diskriminierung und die Rechte gefährdeter Gruppen. Während ihres Postdoc-Stipendiums an der Universität Luiss konzentrierte sich ihre Forschung auf die Auswirkungen der Auswahl von EU-Führungskräften auf Politikgestaltung und Legitimität. Als Max-Weber-Stipendiatin am Robert-Schuman-Zentrum für Höhere Studien des Europäischen Hochschulinstituts weitete sie ihre Forschung über nationale und EU-Notfall- und Wiederherstellungsmaßnahmen nach der Pandemie aus und befasste sich mit den Veränderungen in der Finanzpolitik und den Governance-Rahmenbedingungen nach Covid-19. Parallel dazu weitete Matilde Ceron ihre Arbeit auf eine geschlechtsspezifische Analyse der EU-Wirtschaftspolitik mit Schwerpunkt auf der Pandemiebekämpfung aus. Ihr  aktuelles Projekt befasst sich mit der substantiellen Repräsentation und dem Gender-Mainstreaming in den nationalen Konjunktur- und Resilienzplänen. Als neue Postdoc-Forscherin im Projekt  Activating European citizens‘ trust in times of crises and polarization (ActEU) wird sie ihre Arbeit zu Repräsentation und Legitimität mit dem Schwerpunkt auf Gleichstellungspolitik fortsetzen.