Kick-Off-Workshop 10.06.2022 (GesWi)

Der Kick-Off-Workshop für alle Fellows der DSP PCS findet am 10. Juni von 10-14 Uhr (HS 387 Haus der GesWi Rudolfskai 42) statt und bietet nicht nur die Möglichkeit, die beteiligten Personen und das interdisziplinäre Themenspektrum unseres DSP kennenzulernen, sondern auch das Programm und die Angebote aktiv mitzugestalten.

Ablauf:
Im ersten Teil stellen die beteiligten Promovierenden bitte kurz ihre Projekte vor (Dauer max. 5 Minuten, bitte die Folie im Anhang als Vorlage verwenden), gefolgt von einem kurzen Austausch zu Herausforderungen (Schreib- und Lesestrategien, Methoden, Karriereperspektiven, etc) je nach Stand der Arbeit. Nach einer Pause werden wir die gemeinsamen weiteren Schritte, mögliche Angebote der DSP, Gäste, die wir einladen wollen sowie eine mögliche Tagung im nächsten Jahr besprechen. Dazu bitte gerne auch schon vorab Ideen überlegen und mitbringen!
Wir freuen uns, wenn möglichst viele von euch sich beim Workshop einbringen, damit wir ein interessantes und für den Fortschritt eurer Projekte hilfreiches Programm gestalten können. Wir freuen uns auf Euer Kommen!

 

Workshop: Gender Representations in Visual (Narrative) Media 20.05.2022

Bild Workshop

Darstellungen von Geschlechtern waren in verschiedenen herkömmlichen Textsorten (z.B. Werbung), aber auch in Printmedien und narrativen Medien, wie Bilderbüchern, Comics oder Filmen, immer schon augenfällig. Diese Präsenz hat in sozialen Medien noch deutlich zugenommen, wo im Zuge der Selbstdarstellung und des Influencer*innen-Marketings den Geschlechterkonzepten, neben anderen Identitätskategorien, eine entscheidende Rolle zukommt. Daher ist die Fähigkeit diese representations of gender zu verstehen und darüber kritisch zu reflektieren in der heutigen Gesellschaft unerlässlich. Ein Bewusstsein für Darstellungsweisen und deren Auswirkungen ist für Menschen aller Altersgruppen wichtig, aber besonders für Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in einer kritischen Phase des Hinterfragens ihrer eigenen und fremder Geschlechtsidentitäten und des Selbstausdrucks befinden. Daher hat das Gespräch über Geschlechter im Unterricht eine hohe persönliche Relevanz für Schüler*innen und Student*innen, wobei ihnen die Auseinandersetzung mit Geschlechterdarstellungen in den Medien helfen kann, etablierte soziokulturelle Konventionen zu hinterfragen und kritisch zu reflektieren. Ausgehend von konkreten (Text-)Beispielen aus visuellen (narrativen) Medien, widmet sich dieser Workshop der kritischen Reflexion und Analyse unterschiedlicher Darstellungen von Geschlechtern. Textbeispiele können aus Bilderbüchern, Comics oder Filmen gewählt werden, sind aber nicht darauf beschränkt, da sich gender roles and representations nicht auf konkrete Textsorten und Medien einschränken lassen, sondern als gesamtgesellschaftliche Phänomene betrachtet werden müssen. 

Den Auftakt macht  Véronique Sina. Nach einer Rahmensetzung bzw. einem Überblick wird sie selbst ein erstes Beispiel vorstellen anhand des Comics HARLEY QUINN: BREAKING GLASS (2019) von Mariko Tamaki und Steve Pugh.
Weitere Beiträge aus der Fach- und Hochschuldidaktik, den Comic-, Kultur- und Medienwissenschaften werden vorgestellt von: 
Ilona Stütz „Repräsentation von Körper und Geschlecht in erzählenden Kinder – und Jugendsachbilderbücher – Einblick in Verlags-/Autorinnen- und Illustratorinnenentscheidungen“
Marina Rauchenbacher „Gender und psychische Erkrankung in Comics“
Katharina Serles „Pubertierende Mädchen und andere Außerirdische. “Alien” von Aisha Franz (2011)“
Barbara Eggert „Over my dead body? – Selbstverkörperung als gendersensiblisierendes Reflexionstool in Comicanalyse und Comicproduktion“
Andrea Bramberger „Counter-hegemonic practices in and through picture books“
Stefanie Powell„Visual markers of gender identity in picturebooks”

Dieser Workshop ist als Diskussionsforum konzipiert, in dem Teilnehmer*innen einen kurzen Beitrag auf Englisch oder Deutsch (max. 15 Minuten) zu einem konkreten (Text-)Beispiel aus der Forschung oder Praxis präsentieren und einen analytischen Zugang vorstellen können, der anschließend gemeinsam diskutiert wird.
Anmeldungen für Personen, die als Diskutant*innen am Workshop teilnehmen wollen erbitten wir bis .

 

Archiv:

Tagung: HardWired VII – 1-4 Oktober in Salzburg

Logo HardWired

Die Tagung Hard Wired VII „Discipl(in)es of Transgression“
findet vom 1-4. Oktober an der Universität Salzburg statt.
Sie wurde von Studierenden unserer DSP – federführend von
Frederic Luftensteiner – organisiert.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

Link zur Tagungsseite

 

Ringvorlesung „Approaches in Popular Culture Studies“

DECOLONIZATION AND POSTCOLONIAL CINEMA IN CANADA, BRAZIL, AUSTRALIA, AND NIGERIA
Public Lecture by Prof. Dr. Kerstin Knopf (University of Bremen)
Friday, December 14, 2018 | 11:00 – 13:00 | Unipark, room 2.138

The representation of postcolonial non-European cultures in Western mainstream media – print, television, radio, feature films, and ethnographic films – is often a neo/colonial discourse fraught with ethnocentrism, prejudice, distortion, and stereotypes. Neo/colonial discourses have created myths of Indigenous and local people embedded in the semantics of exoticism, primitivism, and savagery, which, in turn, have shored up Eurocentric cultural hegemonies, generated racialized thought, and cemented ‘naturalized’ Eurocentric cultural, political, and economic domination of subaltern people. Indigenous and subaltern film directors and producers around the world have started to battle this politics of representation by “filming back” and working towards decolonizing current film discourses. Notably the last decade has seen an immense development in Indigenous and postcolonial feature film production which shows in the ever-growing Indigenous and African film festivals around the world.
Prof. Knopf’s guest lecture will outline basic ideas of decolonizing film and then discuss four films from different postcolonial regions. These examples include the feature films Johnny Tootall (Canada, 2005), Birdwatchers (Brazil, 2008), Stone Bros (Australia, 2009), and MAAMi (Nigeria, 2011).
Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

 

Gastvortrag von Dr. Véronique Sina
Dr. Sinas Vortrag (Universität zu Köln) eröffnet die öffentliche Ringvorlesung „Approaches in Popular Culture Studies“
BAM, BOOBS, BANG – Die überzeichnete Brust im Medium Comic
Freitag 30. November 2018 | 11:00 – 13:00 |
Universität Salzburg, Unipark Nonntal, Raum 2.138

In der Tradition der Karikatur verhaftet, bedient sich das populärkulturelle Medium Comic einer ganz bestimmten selbstbezüglichen, abstrakten Repräsentationsästhetik, welche als ‚überzeichnete Reduktion’ verstanden werden kann. Im Comic sind Zeichnungen und Überzeichnungen von Körpern daher programmatisch. Im Rahmen ihres Vortrags setzt sich die Referentin mit der überzeichneten Repräsentation der weiblichen Brust im Comic auseinander. Anhand ausgewählter Beispiele verdeutlicht sie, dass die (über-)zeichnete Brust ein zentrales Attribut weiblicher Figuren und ihrer ‚unvermeidbaren’ Comickörper darstellt.

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