em.O.Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Beilner

em.O.Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Beilner
Neutestamentliche Bibelwissenschaft

Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg
E-Mail:

O.Prof. für Bibelwissenschaft des Neuen Testamentes (09.12.1966), Prälat, Senator 1968/69, Dekan 1969/70, Prodekan 1970/71, Prärektor 1978/79, Rektor 1979/83, Prorektor 1983/84, Prodekan SS 1991, 1991/92, emeritiert SS 1997.

Zur Emeritierung von Prof. Beilner schrieben die Salzburger Nachrichten, Aktuelles aus Stadt und Land, Dienstag, 13. Mai 1997, S. 4:

„Mein Flaggschiff ist Freisaal“
Professor Wolfgang Beilner zog seine Salzburg Bilanz
Salzburg-Stadt (SN-job). „Ich wollte als Rektor in Freisaal eine Baugrube hinterlassen. Die Gleichenfeier ist es geworden.“ Nicht ganz ohne Stolz zog Wolfgang Beilner am Montag Bilanz über seine hochschulpolitischen Aktivitäten und seine Lehrtätigkeit. Der Priester, der 31 Jahre in Salzburg wirkte, wird mit Ende des Sommersemesters als Ordinarius für Neutestamentliche Bibelwissenschaft emeritiert.
Der „Rektor auf dem Fahrrad“ machte sich Anfang der 80er Jahre nicht nur für den Ausbau der Universität Salzburg stark, sondern auch für die Studentinnen und Studenten. Eine „Windeldemo“ im Parlament setzte Verbesserungen bei der Familienbeihilfe durch.
Ab 1969 war Beilner die treibende Kraft für eine Reform des Theologiestudiums, die den Bibelwissenschaften den Vorrang gegenüber Kirchenrecht und Dogmatik einräumte – sehr zur Zufriedenheit der Absolventen, bestätigte eine Umfrage.
In jüngster Zeit machte sich Beilner zunehmend Sorgen um den Bestand der Katholisch-Theologischen Fakultät Salzburg. Nicht ohne positive Wirkung, wie er meint: „Der Output der Fakultät ist sprunghaft gestiegen, die Überlegungen für eine Neuordnung der Institute sind eine gute Basis für die Zukunft.“
Eine Zukunft in der Wissenschaft fanden acht Absolventen, die sich am Institut von Professor Beilner theologisch qualifiziert haben. 52 Diplomarbeiten wurden abgegeben; daß 17 von Frauen stammen, freut den Prälat besonders. Dem Salzburger Erzbischof offenbarte der Theologe: „Ich liebe Frauen und Kinder.“